Exhibition - Datensatz
 
Identifikator
14203
Permanente URL
http://data.tmw.at/exhibition/14203
Report - verknüpfte Objekte
Titel
Unikate der Fotogeschichte
Beschreibung
Die Fotografie gewann ab den 1840er Jahren mit der Erfindung der Daguerreotypie hohe Beliebtheit. Durch das Unikatverfahren mit Ablichtung auf einer Silberplatte entstanden kostbare Einzelstücke. Brillanz und Detailreichtum der Unikate des Franzosen Daguerre faszinierten die zeitgenössischen Betrachter mehr als die grobkörnigen Papierfotografien von Talbot, obwohl das in England fast zeitgleich entwickelte Verfahren aufgrund seiner Reproduzierbarkeit zukunftsweisender war. Die Sehnsucht nach dem eigenen Abbild führte in den 1850er Jahren zur Erfindung von schnelleren und preiswerteren Verfahren, darunter die Unikatverfahren Ambrotypie, Ferrotypie und Pannotypie. Der Archivbestand „Unikatverfahren“ umfasst 74 Lichtbilder. Etliche gelangten gemeinsam mit Kameras in das Museum und sind Belege der Entwicklung der Fototechnik. Besonders wertvoll sind sieben Daguerreotypien, die, 1840 mit der Versuchskamera von Joseph Petzval aufgenommen, zu den „Inkunabeln“ der Fotografie in Österreich zählen.
Medien