Object - 22 Datensätze
 
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/174165
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TURTLE
Identifikator
174165
Inventarnummer
24517
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.24
Sammlungsgruppe
Titel
Volkswagen Käfer, Type 1200 Luxus
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 407.0cm
Breite: 150.0cm
Höhe: 150.0cm
Masse: 740.0kg
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/178915
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TURTLE
Identifikator
178915
Inventarnummer
29068
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.24
Sammlungsgruppe
Titel
STEYR-PUCH 500 D - Modell Fiat
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 296.0cm
Breite: 132.0cm
Höhe: 137.0cm
Masse: 480.0kg
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/138746
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TURTLE
Identifikator
138746
Inventarnummer
1404/1
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,4.24
Sammlungsgruppe
Titel
Siegfried Marcus Wagen
Beschreibung
Der Siegfried Marcus Wagen ist ein vierrädriger Wagen mit einem eisenverstärktem Rahmen aus Eichenholz. Die Lenkung der Vorderräder erfolgt über ein Drehgestell mit Schneckenübertragung auf die hoch emporragende Lenksäule. Rechts neben der Lenksäule befindet sich ein Rädchen zur Gasregulierung (entsprechend dem heutigen Gaspedal). Auf der linken Seite hinter der Vorderbank befindet sich ein Hebel zum Einlegen des Ganges. Gebremst wird das Fahrzeug mit Klotzbremsen auf die Hinterachse. Der Motor, ein einzylindriger 1,5-Liter-Viertakt-Benzinmotor, liegt in der Wagenmitte. Die Hinterbank ist auf den Rahmen des Fahrzeugs montiert, die Antriebstechnik in der Mitte des Fahrzeugs ist unverkleidet. Unter der hinteren Sitzbank befindet sich ein Wasserbasin für die Wasserkühlung des Motors. Das Fahrzeug hat ein Gewicht von 756 kg. Nach Angaben der Herstellerfirma, der mährischen Firma Märky, Bromovsky & Schulz in Adamov u Brna (Adamsthal), lag die Leistung des Motors "bei 300 Umdrehung pr. Minute cca. 1 Pferdekraft". Messungen von 1950 ergaben eine Leistung von 0,75 PS. Bei einer erneuten Untersuchung 1987 schließlich wurde errechnet, dass der Motor bis zu 0,9 PS erreichen konnte. Die Zündung des Motors erfolgt mit Hilfe einer magnetelektrischen Niederspannungs-Abreißzündung, die von Siegfried Marcus entwickelt wurde. Auch die Idee des Spritzbürstenvergasers stammt von Siegfried Marcus: Im Kraftstoffgefäß rotiert ein Rad mit Bürsten, die an einem Abstreifer vorbeigeführt werden und so Kraftstofftropfen in das Ansaugrohr des Motors schleudern. Die Kraftübertragung auf das Hinterrad erfolgt mit Hilfe von Riemen. Auf einer ebenen, befestigten Fahrbahn erreichte der Siegfried-Marcus-Wagen Geschwindigkeiten von 5 bis 8 km/h. Einer größeren Öffentlichkeit wurde der Siegfried Marcus Wagen erstmals 1898 anlässlich der "Collectiv-Ausstellung der Automobilebauer Oesterreichs" während der Jubiläums-Gewerbeausstellung zum 50. Jahrestag der Thronbesteigung Kaiser Franz Josephs in der Wiener Rotunde präsentiert. Die damalige Beschriftungstafel erklärte zum Fahrzeug: "BENZIN AUTOMOBIL Siegfried MARCUS / CONSTRUIRT 1877 in Wien / (10 Jahre vor den ersten Französischen / & Deutschen Benzin Automobilen"). Im Beiheft zur Ausstellung wurde das Fahrzeug auf 1875 datiert. Der Motor des Marcuswagen war aber erwiesenermaßen erst 1888/1889 von Märky, Bromovsky & Schulz produziert und ausgeliefert worden (Brief der Firma von 1901 im TMW Archiv). Über die korrekte Datierung des Fahrzeugs entbrannte ein jahrzehntelanger, heftiger Streit. Insbesondere die Nationalsozialistschen bekämpften das vermeintlich erste Automobil der Welt vehement, da Siegfried Marcus aus einer jüdischen Familie stammte. Während der NS-Zeit wurde des Siegfried-Marcus-Wagen, der sich seit 1915 als Leihgabe des Österreichischen Automobil-Clubs im Museum befand, aus der Ausstellung entfernt und stattdessen eine Replika des 1886 erbauten Benz-Dreirads (Inv. Nr. 16756) gezeigt. Vor diesem Hintergrund kam es in der Nachkriegszeit zu einer Prioritätendiskussion, bei der sich die Protagonisten wechselseitig Antisemitismus, deutsche Großmachtssucht, Vereinnahmung des im mecklenburgischen Malchin geborenen Siegfried Marcus als österreichischen Erfinder, Hagiographie und wissenschaftliche Unseriösität vorwarfen. Der Blick auf das eigentliche Objekt ging in diesem Tumulten fast verloren. Unbestritten ist jedoch, dass der Siegfried Marcus Wagen eine ganz eigene, originelle Lösung aus der Frühzeit der Automobile darstellt, wie ein selbstfahrendes Fahrzeug funktionieren kann.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 158.0cm
Länge: 293.0cm
Höhe: 155.0cm
Masse: 750.0kg
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/138770
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TURTLE
Identifikator
138770
Inventarnummer
1422
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,4.24
Sammlungsgruppe
Titel
Benz Victoria Vis-à-Vis
Beschreibung
Der zwischen 1893 und 1900 produzierte Benz Victoria war der erste Vierrad-Wagen von Carl Benz und das erste Benz Modell, das in größerer Stückzahl produziert wurde. Die ersten Benz Patent-Motorwägen waren Dreiräder aus Stahlrohren und in der Rahmenkonstruktion stark von der Fahrradtechnik beeinflusst (vgl. Inv. Nr. 16756 Modell des Benz Patent Motorwagen Modell 1), unter anderem auch, weil Benz noch keine befriedigende Lösung für die Lenkung einer vierrädrigen, motorisierten Kutsche gefunden hatte. Im Jahr 1891 stieß er auf die Idee der bereits 1816 von einem Kutschenbauer aus München erfundenen Achsschenkellenkung, die er für Motorwagen adaptierte und im Jahr 1893 mit der Nr. 73515 zum Patent anmeldete. Der Benz Victoria war das erste Modell, das mit der neuen Achsschenkellenkung ausgestattet war, die schon bald zum Standard im Motorwagenbau wurde. Es gibt Berichte, die den Namen "Victoria" auf den Sieg über das konstruktive Problem der Lenkung zurückführen, tatsächlich aber bezeichnet "Victoria" einen zweisitzigen Kutschentyp, der häufig zusätzlich mit einer aufklappbaren Sitzbank gegenüber den Sitzen ausgestattet war. Bei diesem Fahrzeug ist eine feste Sitzbank "Vis à vis" vorhanden. Die Holzkarosserie ist schwarz lackiert, das Verdeck aus schwarzem Leder ist aufklappbar. Vorne sind an beiden Seiten Laternen der Firma Klubal & Co Prag montiert. Ein Metallschild an der rechten Seite des Kutschenaufbaus weist den Wagen als "Patent Motor-Wagen No. 24" aus. Die Speichenräder aus Holz sind rot mit schwarzen Zierstreifen lackiert. Die Vorderräder sind aus Vollgummi, die Hinterräder mit Eisen beschlagen. Auf allen vier Rädern sind Blattfedern montiert. Der Einzylindermotor mit 3 PS (2,21 KW) und einer Drehzahl von 470 U/min befindet sich im Heck des Wagens über der Hinterachse. Er verfügt über ein senkrechtes Schwungrad, einen Oberflächenvergaser und ein automatisches Einlassventil, d.h. das Ventil öffnet sich durch den Unterdruck des ansaugenden Kolbens. Das Auslassventil ist gesteuert. Gekühlt wird der Motor mit Wasser. Direkt über dem Motor ist ein zylinderförmiger Dampfdom zur Dampfkondensation angebracht. Das Wasser fließt zurück in die zwei Kühlkästen auf den Innenseiten der hinteren Karosserie, aus denen sich der Kreislauf speist. Der Antrieb erfolgt über ein zweigängiges Riemengetriebe, bei dem die Gangschaltung durch Verschieben der Riemen auf größere und kleinere Tonnen erfolgt. Die Kraftübertragung erfolgt über die Antriebswelle mit Hilfe von zwei Ketten rechts und links auf die beiden Hinterräder. Die maximale Geschwindigkeit beträgt ca. 20km/h. Die Zündung erfolgt mittels Batterie, die links unter der Sitzbank angebracht ist und durch eine Klappe in der Basis der Sitzbank zugänglich ist. Daneben befinden sich an der linken Basis der Sitzbank der Zündungsknopf, ein Hebel für die Benzinzufuhr und ein Regler für die händische Zufuhr von Luft und Gas für den Vergaser. Die Lenkstange für die Achsschenkellenkung befindet sich in der Mitte des Wagens. Direkt links neben der Lenkstange sind zwei Hebel für die Gangsschaltung angebracht, von denen der untere zur Anhebung des Antriebsriemens und der obere zur seitlichen Verschiebung dient. Die Bremsung erfolgt durch Backenbremsen auf die beiden Hinterräder, die durch einen Handbremshebel auf der linken Seite ausgelöst werden. Mit einer Bremskurbel, die links oberhalb der Sitzbank angebracht ist, wird eine Bandbremse auf die Antriebswelle betätigt. Der Besitzer des Benz Victoria Vis à Vis war Eugen Zardetti, ein Vorarlberger Marinemaler, der 1911 in einem Schreiben an das Neue Wiener Tageblatt für sich den Titel reklamierte, der erste Besitzer eines fabriksmäßig hergestellten Automobils in Österreich gewesen zu sein. (Vgl. Die ersten Automobile in Oesterreich Ungarn, Neues Wiener Tageblatt, 14. März 1911, S. 60). Tatsächlich wurde in der Vorarlberger Presse im März 1893 erstmals ein Automobil gemeldet. In der Beschreibung des Fahrzeugs in einem Artikel der Vorarlberger Landeszeitung vom 11. März 1893 wurde dieses jedoch als Benz-Patent Motorwagen Dreirad beschrieben. Demnach ist dieser Benz Victoria zunächst ein Benz-Patent Motorwagen gewesen (vgl. )und wurde später umgebaut. Ein Artikel in der Allgemeinen Automobil Zeitung vom März 1933 beschrieb, dass Zardetti in der Tat das Dreirad zu einem Vierrad umbauen ließ. Ausgeführt habe die Arbeit ein geschickter Wagener in Bregenz, Theodor Anwander. In der Familie Anwander erzählt man sich bis heute, Theodor habe dem Fahrzeug auch noch ein paar zusätzliche PS eingehaucht. Der Umbau von einem Dreirad mit Stahlrohrrahmen auf eine vierrädrige Kutsche mit Holzrahmen sowie das Tuning des Motors erscheinen aus heutiger Sicht erstaunlich, da zum damaligen Zeitpunkt nur sehr wenige Wagenbauer Kenntnisse und Erfahrung im Umgang mit und in der Konstruktion von Automobilien mitbrachten. Die These vom Umbau dieses Fahrzeugs von einem dreirädrigen Benz-Patent Motorwagen zu einer Benz Victoria konnte bis heute weder bewiesen noch widerlegt werden.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 160.0cm
Länge: 300.0cm
Höhe: 230.0cm
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/138778
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TURTLE
Identifikator
138778
Inventarnummer
1430
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,4.24
Sammlungsgruppe
Titel
Nesselsdorfer Type 2 - System Benz
Beschreibung
Ignác Šustala / Ignaz Schustala begann im Jahre 1850 in seiner Heimatgemeinde im mährischen Kopřivnice / Nesselsdorf mit dem Bau von Pferdekutschen. Aus dieser Werkstätte entwickelte sich die Nesselsdorfer Wagenbau-Fabriksgesellschaft, vormals k.k.priv. Wagenfabrik Schustala & Co. zu einem der größten Unternehmen der Monarchie. Gebaut wurden sowohl Kutschen wie auch Eisenbahnwaggons. 1897 stieg das Unternehmen, mittlerweile unter der Direktion von Hugo Fischer von Röslerstamm (1856-1917), in den Automobilbau ein und präsentierte 1898 auf der „Collectivausstellung der Automobilbauer Österreichs“ anlässlich des 50. Jahrestages der Thronbesteigung von Kaiser Franz Josef I den Nesselsdorf Präsident / Prezident. Der Wagen galt als erstes fabriksmäßig gebautes Automobil Österreich-Ungarns und wurde von einem Benz-Motor angetrieben. Heute ist der Prezident im Technischen Museum Prag zu sehen. Als ab 1899 dieses Nachfolgemodell auf den Markt kam, warb Nesselsdorfer damit, „erste und älteste Automobil-Fabrik der Monarchie“ zu sein. Anders als beim Präsident / Prezident mit Vollgummireifen wurde der Type 2 auch mit Pneumatics, also mit Luftreifen, angeboten. Da die Original-Reifen nicht mehr erhalten sind, ist dieses Fahrzeug mit Attrapen ausgestattet. Auch dieser Wagen wird von einem zweizylindigen Boxermoter ("Contra-Motor" in der damaligen Bezeichnung) angetrieben. Das Automobil hat die Fabriksnummer 77, sichtbar auf einem Schild auf der Rückseite der Vorderbank. Ab der Nummer 67, die am 8. Oktober 1900 ausgeliefert wurde, hatten die Fahrzeuge nicht mehr den 6-PS- bzw. 8-PS-Benz-Motor, sondern den 9-PS-Hardy-Motor (6,6 kW). Die Einzelteile wurden von der Firma Hardy in Wien angefertigt, deren Inhaber, Ing. William Hardy, Verwaltungsrat der Nesselsdorfer Wagenbau-Fabriks-Gesellschaft war. (vgl. Hans Seper, Martin Pfundner, Hans Peter Lenz, Österreichische Automobilgeschichte, Wien 1999, S. 78) Das Ansaugeventil ist selbstgesteuert, das Auslassventil stehend angeordnet. Der Motor ist im Heck des Fahrzeugs eingebaut und wird mit Wasser gekühlt. Der entweichende Dampf wird in dem hinter dem Rücksitz angebrachten doppelwandigen Rohr niedergeschlagen, zwischen dessen Schalen die Fahrtluft strömt. Das Kondenswasser fließt in zwei flache Behälter ab, die seitlich zwischen dem Motor und den Hinterrädern angeordnet sind. Ein Oberflächenvergaser liefert das Benzin-Luft-Gemisch, das mit einer magnetelektrischen Abreißzündung von Bosch gezündet wird. Das Drehmoment vom Motor wird durch Blockketten auf eine Vorgelegewelle mit Vierganggetriebe und von dort weiter über zwei Blockketten auf die beiden Hinterräder übertragen. Das Automobil verfügt über zwei Bandbremsen, von denen eine mit der Hand bedient wird und auf die Vorlegewelle wirkt, die zweite als Fußbremse auf die Naben der Hinterräder. Zusätzliche Bergbremsen erleichtern das Fahren und Halten bergauf. Gelenkt wird das Fahrzeug mit einem Fahrradlenker (Gouvernal- bzw. Gubernallenkung). Das Technische Museum Wien erhielt dieses Nesselsdorf Fahrzeug 1912 als Schenkung des Wiener Industriellen Oscar Berl. Er bot das 12 Jahre alte Automobil dem Museum an, weil es "deutlich den rapiden Entwicklungsgang des Automobils während dieses verhältnismäßig kurzen Zeitraumes illustriert" und durch seine "Form und Konstruktion bereits historisches Interesse besitzt".
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 160.0cm
Länge: 320.0cm
Höhe: 230.0cm
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/137308
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TURTLE
Identifikator
137308
Inventarnummer
479
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,5.24
Sammlungsgruppe
Titel
Kleinwagen der Brüder Gräf (Gräf Front)
Beschreibung
Dieser erste "Gräf-Wagen" ist mit einem einzylindrigen, wassergekühlten Viertaktmotor der französischen Motorenhersteller De Dion-Bouton ausgestattet. Der Zylinder hat eine Bohrung von 80mm mit einem Kolbenhub von 80mm, so dass der Motor insgesamt also über 402 ccm verfügt. Bei 1500 Umdrehungen pro Minute entwickelte der Motor ca. 3 bis 3 1/2 PS (2,57 KW). Die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs wurde mit 35 km/h angegeben. Der Dion-Bouton Motor hat ein automatisches Einlassventil, das sich durch den Unterdruck beim Ansaugen öffnet. Das Auslassventil wird über eine Nocke gesteuert. Er wird mit einem sogenannten Schlangenrohrkühler gekühlt, durch den von einer Zahnradpumpe angetrieben ca. 20 Liter Wasser zirkulieren. Gestartet wird der Motor mit Hilfe einer Batteriezündung. Der Spritzvergaser "Longmare" arbeitet mit einer Drosselklappe und Schwimmer. Der Rahmen aus Stahlrohren und die Drahtspeichenräder sind Anleihen aus dem Fahrradbau. Die Halbelliptik-Blattfedern bei den Vorder- und Hinterrädern an den starren Achsen sind Anleihen aus dem Kutschenbau. Die Lenkung erfolgt mittels Schnecke und einer durchgehenden Spurstange. Am Lenkrad befinden sich auch der Gas- und Zündhebel. An der Spritzwand des Fahrzeugs befindet sich der Brennstoffbehälter für ca. 14 Liter und die von Hand verstellbare Luftregulierung. Mit zwei verschiedenen Fußbremsen, die eine wirkt direkt auf die Hinterräder, die andere auf das Differential, konnte der Wagen gebremst werden. Die Besonderheit dieses Fahrzeugs waren der Vorderradantrieb und die Vorderradlenkung. Bei diesem Kleinwagen der Brüder Gräf geht die Kraftübertragung vom Motor über eine Konuskupplung und ein Dreiganggetriebe zum Differential und von dort über Kardangelenke in den Achsschenkeln zu den gelenkten Vorderrädern. Für diese "Antriebsvorrichtung für die Lenkräder von Automobilen" erhielt Carl Gräf am 30. November 1900 das Patent Nr. 3183. In der Literatur ist dieser Kleinwagen, der ein Einzelexemplar blieb, daher auch als "Gräf Front" bekannt. Üblicherweise verteilte man damals den Antrieb auf die Hinterachse und die Lenkung auf die Vorderräder. Der Antrieb über die Vorderachse entsprach jedoch mehr den Mobilitätserfahrungen der damaligen Zeit auf der Straße und in der Eisenbahn: Die Pferde zogen die Kutsche von vorne, ebenso wie d.er Zug die Waggons zog. Das Schieben der Kraft von hinten galt als ungewohnt und unschön, obwohl es beim Radfahren mit der Kettenübertragung auf das Hinterrad ebenfalls üblich war. Bei elektrischen Fahrzeugen gab es auch die umgekehrte Verteilung mit Vorderradantrieb und Hinterradlenkung. Die Lenkung von hinten war wiederum vom Segelboot bekannt, aber bedurfte auf der Straße auch der Gewohnheit. Der Kleinwagen der Brüder Graf reagierte auf diese Fahrgewohnheiten und kombinierte Lenkung und Antrieb an den Vorderrädern. Ein großer Serienerfolg war ihm indes nicht beschieden.
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 242.0cm
Breite: 135.0cm
Höhe: 122.0cm
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/164376
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TURTLE
Identifikator
164376
Inventarnummer
16782
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,5.25
Sammlungsgruppe
Titel
Benz Velo Comfortable
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 230.0cm
Breite: 136.0cm
Höhe: 210.0cm
Masse: 280.0kg
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/588531
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TURTLE
Identifikator
588531
Inventarnummer
95217
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,5.24
Sammlungsgruppe
Titel
Toyota Prius 1,5 VVT-i Hybrid "ECO"
Umfang
Radstand 2700 mm
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 4450.0mm
Breite: 1725.0mm
Höhe: 1490.0mm
Masse: 1725.0kg
Leistung (Physik): 57.0kW
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/190545
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TURTLE
Identifikator
190545
Inventarnummer
39534
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.24
Sammlungsgruppe
Titel
Ford Model T Roadster
Objektbezeichnung
Akteur
Maße
Länge: 355.0cm
Breite: 160.0cm
Höhe: 183.0cm
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/169868
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TURTLE
Identifikator
169868
Inventarnummer
20352
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.25
Sammlungsgruppe
Titel
Steyr 55 "Baby"
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 367.0cm
Breite: 152.0cm
Höhe: 146.0cm
Masse: 800.0kg