Object - 65 Datensätze - first record 20
 
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/164391
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TURTLE
Identifikator
164391
Inventarnummer
16797
Datensatzart
OBJECT
Standort
K839
Sammlungsgruppe
Titel
Daimler Motor-Kutsche, auch bekannt als Daimler Riemenwagen
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 165.0cm
Länge: 300.0cm
Höhe: 167.0cm
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/164476
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TURTLE
Identifikator
164476
Inventarnummer
16835/1
Datensatzart
OBJECT
Standort
K6912
Sammlungsgruppe
Titel
Voiturette "Piccolo"
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 225.0cm
Tiefe: 140.0cm
Höhe: 133.0cm
Masse: 290.0kg
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/164527
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TURTLE
Identifikator
164527
Inventarnummer
16851/1
Datensatzart
OBJECT
Standort
K220
Sammlungsgruppe
Titel
Perl Suprema
Beschreibung
Die Kleinwagen des in Wien-Liesing beheimateten Automobilherstellers Perl gehörten in den 1920er Jahren zum Wiener Stadtbild. Dies lag insbesondere am Perl Norma, von dem laut Allgemeiner Automobil-Zeitung vom 15. Juni 1924 (fortan zitiert als AAZ) 30 Taxis in der Stadt fuhren. Der "ins Gigantische anwachsende Perl-Taxirummel" (Die Bühne 192X) habe dazu geführt, dass das Unternehmen "eine neue Autotype für einen neuen Kundenkreis" kreierte (Die Bühne 192X, S. 65): Als Pendant zum Perl Norma stellte Perl 1925 auf der Internationalen Automobilausstellung in Berlin den Perl Suprema vor, eine Art Luxus-Kleinwagen, der immer noch im sogenannten "Volkswagen" Segment angesiedelt war (vgl. AAZ vom 1.12.1925) . Die Präsentation des Fahrgestells sorgte sowohl in Berlin als auch im Frühjahr 1926 in Wien für großes Aufsehen. Für Demonstrationszwecke übernahm sogar die Bundesprüfanstalt für Kraftfahrzeugtechnik ein Perl Suprema Chassis in seine Sammlung von Demonstrationsobjekten auf (AAZ 15.3.1928). Die Produktion des Suprema dauert indes nur ein Jahr und wurde im Winter 1926 wieder eingestellt. Dieser offene, viersitzige Perl Suprema mit Faltdach und vier Türen hat die Motor Nr. 857 und die Fahrgestell Nr. 5644. Die Firmenmäßige Typenbezeichnung des Fahrgestelles lautete BBS0. Der Perl Suprema hat ein Eigengewicht von 930 kg und eine zulässige Belastung von 350kg, daher ein ztulässiges Gesamtgewicht von 1280 kg. Der Vierzylinder-Viertakt Vergasermotor hat einen Hub von 88mm und eine Bohrung von 58mm, mithin einen Gesamthubraum von 0,914 Liter. Die Motorleistung liegt bei 18 PS bei 3800 Umdrehungen. Bei diesem Perl Suprema 4/17PS sind die Kolben und Pleuelstangen aus Elektron. Der Werkstoff Elektron ist eine Magnesiumlegierung mit mindestens 90% Magnesium und 10% Aluminium. Der Elektronguss bei Perl in Wien-Liesing war der erste Leichtmetallguss in Österreich und wurde im November 1925 eröffnet (AAZ 15.11.1925). Die Kraftübertragung erfolgt laut Einzelgenehmigung aus den 1950er Jahren per Plattenkupplung, Vier-Gang-Rücklauf-Getriebe, Kardanwelle mit Differential auf das Hinterrad. In den museumsinternen Unterlagen ist der Vermerk, es handele sich um eine Konuskupplung. Die Bremsen waren mechanische Fußinnenbackenbremsen auf die vier Räder und eine feststellbare Handinnenbackenbremse auf die Hinterräder. Die Luftreifen wurden anlässlich der Schenkung an das Museum 1958 erneuert. Zum damaligen Zeitpunkt war das Fahrzeug auch noch fahrbereit. Bei den auf den Fotos erkennbaren Flecken auf den Kotflügeln handelt es sich um Japanpapier, das zur Festigung von Lackschäden aufgetragen wurde.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 375.0cm
Tiefe: 150.0cm
Höhe: 160.0cm
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/163345
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TURTLE
Identifikator
163345
Inventarnummer
16434
Datensatzart
OBJECT
Standort
K707
Sammlungsgruppe
Titel
Gräf & Stift Double Phaethon 40/45 PS des Herzogs von Cumberland
Umfang
Spurweite: 120 cm Radstand: 284 cm
Beschreibung
Das Fahrzeug ist einer der ersten der sogenannten "Selbstlenkerwagen", bei denen der Fahrer mit den Fahrgästen in einem Karosserieraum sitzt. Vom Besitzer, Ernst August Herzog von Cumberland und zu Braunschweig-Lüneburg, ist überliefert, dass er immer selbst seine Fahrzeuge lenkte und im Winter dem Einfluss des scharfen Luftzugs entgehen wollte. Die Aluminiumkarosserie, damals ebenfalls eine Neuheit, war so hoch gebaut, dass die Passagiere den Zylinder am Kopf behalten konnten. Das Fenster vor dem Lenkersitz kann herausgespannt werden.Die elegante Ausführung des Fahrzeugs zeigt sich u.a. in den Fensterrahmen aus poliertem Mahagoniholz, den Scheiben aus glattem, belgischem Spiegelglas, den blau austapezierten Wänden und Decken, den drei in das Pullman-Dach eingelassenen elektrischen Lampen für die Beleuchtung sowie den seidenen Hut- und Gepäcknetzen im Innenraum des Fahrzeugs.
Objektbezeichnung
Maße
Höhe: 223.0cm
Breite: 175.0cm
Länge: 450.0cm
Masse: 1100.0kg
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/345309
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TURTLE
Identifikator
345309
Inventarnummer
81914/1
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.25
Sammlungsgruppe
Titel
Steyr XXX Standard Cabriolet
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 402.0cm
Breite: 170.0cm
Höhe: 165.0cm
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/538045
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TURTLE
Identifikator
538045
Inventarnummer
92043
Datensatzart
OBJECT
Standort
K706
Sammlungsgruppe
Titel
Steyr Typ V 12/40 PS "Double Phaeton" Wagen
Umfang
Radstand: 3475mm, Spur vorne und hinten: 1400mm, 1354mm
Beschreibung
[Der Steyr "Typ V" wurde 1924 auf den Markt gebracht. Er war fast baugleich mit dem Vorgängermodell, dem Steyr "Typ II", mit dem er vor allem den bewährten sechzylinder Motor gemeinsam hatte. Neu am Typ V war der Röhrenkühler, eine Besonderheit war die serienmäßige Ausstattung mit zwei getrennten Kraftstoffbehältern, von denen der vordere bei Bedarf durch Umstellen eines Hahnes zugeschaltet werden konnte. Der Typ V wurde nur zwei Jahre lang gefertigt. Zwischen 1924 und 1925 wurden 1850 Stück davon erzeugt. Nachfolger wurde der "Typ VII", der ab 1925 produziert wurde und ebenfalls vom "Typ II" abgeleitet war. Dieser Steyr Typ V ist am Chassis schwarz, der darüberliegende Aufbau grün lackiert. Auf der Motorhaube finden sich Kratzspuren im Lack. Die Stahlspeichenräder der Firma Kronprinz sind gelb lackiert und bereift. Die Steyr-Gravuren auf den Radnaben zeigen Spuren von roter Farbe. Im Chassis finden sich seitlich unter den Fahrertüren auf beiden Seiten durch ein Schloss verschließbare Fächer. Eines der Fächer auf der linken Seite beinhaltet einen Schraubenschlüssel. Das Verdeck aus Tuch ist teilweise geflickt und wird von Bügeln aus Holz gestützt, die vorne mit Streben aus Metall gehalten werden. Hinten in der Mitte ist ein rechteckiges Fenster eingeschnitten. Die Scheibe dazu fehlt. Im eingeklappten Zustand wird es von zwei Haken am Heck des Wagens in Position gehalten. Der Wagen verfügt über sechs Sitze in drei Reihen, wobei die beiden Sitze der mittleren Reihe klappbar sind. An den Innenseiten der vier Türen befinden sich vier schwarze Ledertaschen. Die Sitzflächen der beiden Vordersitze sowie die rückwärtigen Bodenteppiche wurden erneuert. Auf der Fahrerseite rechts befindet sich ein vermutlich nachgerüsteter elektrischer Scheibenwischer, dessen Verkabelung durch die Innenseite der Fahrertür läuft. Die Rücklichter am Heck wurden nachträglich eingebaut. Angetrieben wird der Steyr Typ V durch einen sechzylindrigen Reihenmotor mit einer Leistung von 40 PS bei 2400 Umdrehungen/min. Er verfügt über einen Zenith ABC 36-Vergaser mit der Nummer 189565, Wasserkühlung mit Propeller und eine Bosch-Zündung Type ZF6-SP3 mit der Nummer 2449694 mit einstellbarer Vor- und Nachzündung. Die Zündungskontrolle befindet sich links am Armaturenbrett, ausgelöst wird die Zündung über einen Knopf am Boden unter dem Armaturenbrett. Die Kraftübertragung erfolgt durch ein Vierganggetriebe mit Rückwärtsgang über die Kardanwelle und Differential auf die Hinterachse. Die Lenkung befindet sich auf der rechten Seite des Wagens. In der Mitte des Lenkrades ist der "Steyr"-Schriftzug in rot und ein Lenkradschloss angebracht. Der Kilometerstand beträgt 19253.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 495.0cm
: 0.0
Tiefe: 170.0cm
Höhe: 171.0cm
Masse: 1300.0kg
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/315397
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TURTLE
Identifikator
315397
Inventarnummer
77447
Datensatzart
OBJECT
Standort
K7333
Sammlungsgruppe
Titel
PKW Mini 850
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 300.0cm
Tiefe: 132.0cm
Höhe: 127.0cm
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/588531
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TURTLE
Identifikator
588531
Inventarnummer
95217
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,5.24
Sammlungsgruppe
Titel
Toyota Prius 1,5 VVT-i Hybrid "ECO"
Umfang
Radstand 2700 mm
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 4450.0mm
Breite: 1725.0mm
Höhe: 1490.0mm
Masse: 1725.0kg
Leistung: 57.0kW
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/595490
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TURTLE
Identifikator
595490
Inventarnummer
95660
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.20
Titel
Tata Nano Twist XT
Umfang
Höchstgeschwindigkeit: 105 km (Herstellerangabe)
Beschreibung
Der Tata Nano ist ein viersitziger, indischer Kleinstwagen, der erstmals 2008 vorgestellt wurde. Medienwirksam als One-Lakh-Car vorgestellt (1 Lakh =100.000, für den damals anvisierten Preis von 100 000 INR, ca. 1140 EUR, Umrechnungskurs 2014), versprach der Konzern Tata Motors ein Einsteigermodell, das auch für geringer verdienende Inderinnen und Inder erschwinglich sein sollte. In der europäischen Presse wurde das Fahrzeug als das "billigste Auto der Welt" bezeichnet. Um den geringen Preis zu ermöglichen, verzichtete der Hersteller auf zahlreiche Zubehörs wie eine separate Möglichkeit, den Kofferraum zu öffnen, Servo-Lenkung, ABS oder Klima-Anlage. Die Verkaufszahlen blieben jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück, so dass die Verkaufsstrategie geändert wurde. Dieser Tata Nano Twist XT von 2014 wendet sich mit der von Tata Motors stark beworbenen Farbe "Damson Purple" an ein urbanes Publikum und verfügt im Gegensatz zu früheren Modellen über Servolenkung, ABS und eine Klima-Anlage. Nach wie vor gibt es jedoch keine separate Öffnung für den Kofferraum. Angetrieben wird der Tata Nano Twist XT von einem Zweizylinder-Benzinmotor mit 624 cm3 und 38 PS bei einer Höchstgeschwindigkeit von 105 km (Herstellerangaben). Der Preis lag 2014 bei INR 243 036 (umgerechnet € 3360, Umrechnungskurs 2014).
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 1500.0mm
Höhe: 1650.0mm
Länge: 3100.0mm
Masse: 660.0kg
Leistung: 28.0kW
Feinerschlossene Gruppen
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/138746
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TURTLE
Identifikator
138746
Inventarnummer
1404/1
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,4.24
Sammlungsgruppe
Titel
Siegfried Marcus Wagen
Beschreibung
Der Siegfried Marcus Wagen ist ein vierrädriger Wagen mit einem eisenverstärktem Rahmen aus Eichenholz. Die Lenkung der Vorderräder erfolgt über ein Drehgestell mit Schneckenübertragung auf die hoch emporragende Lenksäule. Rechts neben der Lenksäule befindet sich ein Rädchen zur Gasregulierung (entsprechend dem heutigen Gaspedal). Auf der linken Seite hinter der Vorderbank befindet sich ein Hebel zum Einlegen des Ganges. Gebremst wird das Fahrzeug mit Klotzbremsen auf die Hinterachse. Der Motor, ein einzylindriger 1,5-Liter-Viertakt-Benzinmotor, liegt in der Wagenmitte. Die Hinterbank ist auf den Rahmen des Fahrzeugs montiert, die Antriebstechnik in der Mitte des Fahrzeugs ist unverkleidet. Unter der hinteren Sitzbank befindet sich ein Wasserbasin für die Wasserkühlung des Motors. Das Fahrzeug hat ein Gewicht von 756 kg. Nach Angaben der Herstellerfirma, der mährischen Firma Märky, Bromovsky & Schulz in Adamov u Brna (Adamsthal), lag die Leistung des Motors "bei 300 Umdrehung pr. Minute cca. 1 Pferdekraft". Messungen von 1950 ergaben eine Leistung von 0,75 PS. Bei einer erneuten Untersuchung 1987 schließlich wurde errechnet, dass der Motor bis zu 0,9 PS erreichen konnte. Die Zündung des Motors erfolgt mit Hilfe einer magnetelektrischen Niederspannungs-Abreißzündung, die von Siegfried Marcus entwickelt wurde. Auch die Idee des Spritzbürstenvergasers stammt von Siegfried Marcus: Im Kraftstoffgefäß rotiert ein Rad mit Bürsten, die an einem Abstreifer vorbeigeführt werden und so Kraftstofftropfen in das Ansaugrohr des Motors schleudern. Die Kraftübertragung auf das Hinterrad erfolgt mit Hilfe von Riemen. Auf einer ebenen, befestigten Fahrbahn erreichte der Siegfried-Marcus-Wagen Geschwindigkeiten von 5 bis 8 km/h. Einer größeren Öffentlichkeit wurde der Siegfried Marcus Wagen erstmals 1898 anlässlich der "Collectiv-Ausstellung der Automobilebauer Oesterreichs" während der Jubiläums-Gewerbeausstellung zum 50. Jahrestag der Thronbesteigung Kaiser Franz Josephs in der Wiener Rotunde präsentiert. Die damalige Beschriftungstafel erklärte zum Fahrzeug: "BENZIN AUTOMOBIL Siegfried MARCUS / CONSTRUIRT 1877 in Wien / (10 Jahre vor den ersten Französischen / & Deutschen Benzin Automobilen"). Im Beiheft zur Ausstellung wurde das Fahrzeug auf 1875 datiert. Der Motor des Marcuswagen war aber erwiesenermaßen erst 1888/1889 von Märky, Bromovsky & Schulz produziert und ausgeliefert worden (Brief der Firma von 1901 im TMW Archiv). Über die korrekte Datierung des Fahrzeugs entbrannte ein jahrzehntelanger, heftiger Streit. Insbesondere die Nationalsozialistschen bekämpften das vermeintlich erste Automobil der Welt vehement, da Siegfried Marcus aus einer jüdischen Familie stammte. Während der NS-Zeit wurde des Siegfried-Marcus-Wagen, der sich seit 1915 als Leihgabe des Österreichischen Automobil-Clubs im Museum befand, aus der Ausstellung entfernt und stattdessen eine Replika des 1886 erbauten Benz-Dreirads (Inv. Nr. 16756) gezeigt. Vor diesem Hintergrund kam es in der Nachkriegszeit zu einer Prioritätendiskussion, bei der sich die Protagonisten wechselseitig Antisemitismus, deutsche Großmachtssucht, Vereinnahmung des im mecklenburgischen Malchin geborenen Siegfried Marcus als österreichischen Erfinder, Hagiographie und wissenschaftliche Unseriösität vorwarfen. Der Blick auf das eigentliche Objekt ging in diesem Tumulten fast verloren. Unbestritten ist jedoch, dass der Siegfried Marcus Wagen eine ganz eigene, originelle Lösung aus der Frühzeit der Automobile darstellt, wie ein selbstfahrendes Fahrzeug funktionieren kann.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 158.0cm
Länge: 293.0cm
Höhe: 155.0cm
Masse: 750.0kg