Object - 1747 Datensätze - first record 20
 
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/137622
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TURTLE
Identifikator
137622
Inventarnummer
642
Datensatzart
OBJECT
Standort
K3875
Sammlungsgruppe
Titel
Dampfmaschine, schnellaufende
Beschreibung
Diese Dampfmaschine war auf der Elektrischen Ausstellung in Steyr 1884 im Betrieb vorgeführt Danach wurde sie in der Fabrik von B. Egger und Comp. in Wien zum Betriebe einer Dynamomaschine aufgestellt. Eine Besonderheit dieser schnelllaufenden Dampfmaschine ( 600 1/min) ist der sechsteilige, rotierende Kammerschieber. Eine ausführliche technische Beschreibung der Maschine findet sich in Dinglers Polytechnischem Journal: http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj260/ar260116
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 90.0cm
Tiefe: 92.0cm
Höhe: 61.0cm
Masse: 361.0kg
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/137623
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TURTLE
Identifikator
137623
Inventarnummer
643
Datensatzart
OBJECT
Standort
E1,8.13
Sammlungsgruppe
Titel
Modell einer Watt'schen Balancier-Dampfmaschine
Beschreibung
Das als "Meisterstück" gefertigte Modell einer Dampfmaschine zeugt von der Begeisterung und auch vom handwerklichen Können der damaligen Techniker.
Maße
Breite: 74.0cm
Tiefe: 36.0cm
Höhe: 56.5cm
Masse: 29.7kg
Feinerschlossene Gruppen
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/137625
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TURTLE
Identifikator
137625
Inventarnummer
645
Datensatzart
OBJECT
Standort
E2,3.23
Sammlungsgruppe
Titel
Modell einer stehenden Woolf'schen Dampfmaschine
Beschreibung
1786 versucht der Engländer Jonathan Hornblower, die Expansion des Dampfes in zwei Stufen auszunutzen. Er verletzt jedoch James Watts Patent auf den Kondensator und wird gezwungen, die Arbeit an seiner Maschine einzustellen. Nach dem Erlöschen der Patente baut Arthur Woolf 1804 eine Zweifach -Verbunddampfmaschine. Sie hat einen größeren und einen kleineren Zylinder. In den kleineren Zylinder strömt der Frischdampf und verrichtet durch seinen Druck Arbeit. Danach wird er in den großen Zylinder geleitet. In diesem dehnt er sich aus und arbeitet durch Expansion. Neben dem sparsamen Dampfverbrauch liegt ein Vorzug der Expansionsdampfmaschine in ihrem ruhigen und gleichmäßigen Lauf. Diese Eigenschaft ist besonders für den Betrieb von Textilmaschinen wichtig. Mehrfach-Verbunddampfmaschinen sind auch für den Antrieb von Schiffen und Lokomotiven gut geeignet. Emblem: Polytechnisches Arbeits-Institut von I. Schröder in Darmstadt
Maße
Breite: 82.0cm
Tiefe: 26.5cm
Höhe: 65.0cm
Masse: 50.0kg
Feinerschlossene Gruppen
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Permanente URL
http://data.tmw.at/object/137626
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TURTLE
Identifikator
137626
Inventarnummer
646
Datensatzart
OBJECT
Standort
3-334 (VIP-Raum)
Sammlungsgruppe
Titel
Dampfmaschinenmodell mit schwingendem Zylinder
Beschreibung
Das Bestreben, auch kleinere Betriebe mit einfachen und billigen Dampfmaschinen zu versorgen, führte zur Entwicklung von Bauformen mit schwingenden Zylindern, den oszillierenden Maschinen. Eine Dampfmaschine dieses Typs wurde vom englischen Ingenier Brunell beim Bau des Tunnels unter der Themse in London eingesetzt.
Maße
Breite: 1020.0mm
Tiefe: 730.0mm
Höhe: 990.0mm
Feinerschlossene Gruppen
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/137627
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TURTLE
Identifikator
137627
Inventarnummer
647
Datensatzart
OBJECT
Standort
E2,3.24
Sammlungsgruppe
Titel
Modell einer CORLISS Dampfmaschine
Beschreibung
Der Amerikaner Georg Henry Corliss beschließt in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts, eine neuartige Dampfmaschine zu bauen. Sie soll alle anderen Konstruktionen übertreffen. Corliss ist kein Ingenieur, unbelastet von »Dampfphilosophien« geht er neue Wege. 1849 entwickelt er die »Drehschiebersteuerung«. Die Dampfmaschine besitzt im Gegensatz zu den üblichen einfachen Flach- und Muschelschiebern als Steuerungsorgane vier Rundschieber, wobei je ein Einlaß- und ein Auslaßschieber an jedem Ende des Dampfzylinders angeordnet sind. Bei dieser liegender Maschine sind die Einlaßschieber oben und die Auslaßschieber unten (Vierventilmaschine). Eine vom Exzenter bewegte Drehscheibe betätigt mittels kurzer Gelenkstangen die Hebel für die Einlass- und Auslaßschieber. Die gegenseitige Lage der Hebelzapfen bedingt, dass das Öffnen der Einlaßschieber sowie Öffnen und Schließen der Auslaßschieber sehr rasch erfolgt. Die Corliss-Maschinen verbrauchen gegenüber bis dahin üblichen Maschinen bei gleicher Leistung nur die Hälfte an Brennstoff. Die Maschinen werden anfänglich vorsichtig angenommen, Corliss führt ein Leasingsystem für seine Dampfmaschinen ein und stellt sie auf Messen und Ausstellungen aus. Die Betriebsergebnisse sind überzeugend. Corliss wird in den Vereinigten Staaten populär. 1876 zeigt er auf der Weltausstellung in Philadelphia die größte bisher gebaute Dampfmaschine. Sie ist 13,5 m hoch, wiegt 600 Tonnen und leistet 2.500 PS. Für die USA, die gerade ihr hundertjähriges Gründungsjubiläum feiern, ist diese Maschine ein Symbol ihrer industriellen Macht und unternehmerischen Stärke. Nach der Ausstellung erwirbt George Pullman die Maschine und setzt sie in seiner Waggonfabrik ein. 1908 wird sie von einer Dampfturbine abgelöst und verschrottet.
Maße
Breite: 150.0cm
Tiefe: 65.0cm
Höhe: 80.0cm
Masse: 140.0kg
Feinerschlossene Gruppen
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/137628
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TURTLE
Identifikator
137628
Inventarnummer
648
Datensatzart
OBJECT
Standort
K128
Sammlungsgruppe
Titel
Modell einer Dampfmaschine mit Kessel
Beschreibung
Das Modell zeigt eine liegende, einzylindrige Dampfmaschine.Der Dampfkessel ist die Nachbildung eines Flammrohrkessels ("Cornish Type") und weist alle für den sicheren Betrieb notwendigen Einrichtungen, wie Wasserstandsanzeiger, Sicherheitsventil und Manometer,auf. Dampfkessel und Maschine sind über eine Leitung verbunden. Ihre Absperrvorrichtungen und ein Abschlämmhahn am Boden des Kessels lassen vermuten,dass es sich um ein betriebsfähiges Modell handelt.
Objektbezeichnung
Akteur
Maße
Breite: 57.0cm
Tiefe: 42.0cm
Höhe: 36.0cm
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/137629
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TURTLE
Identifikator
137629
Inventarnummer
649
Datensatzart
OBJECT
Standort
E2,2.24
Sammlungsgruppe
Titel
Stehende Dampfmaschine
Umfang
Kolbenhub: 455 mm
Beschreibung
Der englische Maschinenbauer und Unternehmer Henry Maudslay erhält 1807 ein Patent auf eine Tischdampfmaschine. Der Name rührt vom gusseisernen Tisch her, auf dem der Zylinder senkrecht angeordnet ist. Über diesem befinden sich die Gleitbahnen, die das Querhaupt der Kolbenstange führen. Über zwei Schubstangen wird die Kraft auf die am Fuß des Tisches liegende Kurbelwelle übertragen. Sie treibt auch die Luftpumpe für den Kondensator und die Wasserpumpe an. DerGewichts-Drosselregler hat eine dreifach gestufte Riemenscheibe mit einer Gegenscheibe auf der Kurbelwelle. Mit Hilfe eine Riemenausrückung können somit drei unterschiedliche Drehzahlen eingestellt werden. Die Konstruktion verzichtet auf den Balancier und ist daher platzsparend. Zudem sind die bewegten Massen geringer als bei der Watt’schen Dampfmaschine; dies ermöglicht schnellere Maschinen bei geringerem Verschleiß.
Maße
Breite: 210.0cm
Tiefe: 185.0cm
Höhe: 331.0cm
Durchmesser: 2140.0mm
Durchmesser: 200.0mm
Feinerschlossene Gruppen
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/137630
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TURTLE
Identifikator
137630
Inventarnummer
650
Datensatzart
OBJECT
Standort
E2,2.24
Sammlungsgruppe
Titel
Dampfmaschine mit Doppelschiebersteuerung
Beschreibung
Die ständige Verbesserung der Werkstoffe und die Entwicklung mineralischer Schmierstoffe ermöglichen ab 1850 den Bau und Betrieb liegender, schnell laufender Dampfmaschinen. Bis dahin ist die stehende Dampfmaschine die gebräuchlichste Bauart. Die lotrechte Kolbenstange gewährleistet den gleichmäßigen Verschleiß von Stopfbuchse und Führungen. Allerdings muss der Kolben bei jedem Aufwärtshub gegen die Schwerkraft arbeiten, ein Umstand, der sich negativ auf Wirkungsgrad und Geschwindigkeit auswirkt. Diese liegende Dampfmaschine ist eine typische Betriebsdampfmaschine aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Kolbenstange wird vom Kreuzkopf exakt über eine (hoffentlich gut geschmierte) Gleitbahn geführt. Dies verhindert so eine einseitige Abnutzung der Zylinderwandlungen und des Kolbens. Ein Fliehkraftregler wirkt auf die Drosselklappe und steuert somit den Dampfeinlass. Die Verteilung des Dampfes im Zylinder erfolgt über eine Doppelschiebersteuerung, 1842 von J. J. Meyer erfunden. Sie besteht aus dem Grundschieber, der nicht verstellt werden kann und die maximale Dampffüllung festlegt. Auf diesem gleitet der verstellbare Expansionsschieber, mit dessen Hilfe die Füllung bis auf Null reduziert werden kann und der die weitere Expansion des Frischdampfes ausnutzt. Der Doppelschieber wird über Exzenter angetrieben, die auf der Schwungradwelle sitzen.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 260.0cm
Tiefe: 180.0cm
Höhe: 155.0cm
Feinerschlossene Gruppen
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/137658
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TURTLE
Identifikator
137658
Inventarnummer
678/1
Datensatzart
OBJECT
Standort
E2,4.17
Sammlungsgruppe
Titel
Zweizylinder-Verbunddampfmaschine
Beschreibung
Um 1880 entstanden die ersten elektrischen Kraftstationen. Als zuverlässige Antriebsmaschine stand damals nur die Kolbendampfmaschine zur Verfügung. Der Antrieb elektrischer Generatoren verlangte hohe Umlaufzahlen und genaue Drehzahlregelung. Dies löste einen Entwicklungsschub im Dampfmaschinenbau aus, als dessen Höhe- und gleichzeitiger Endpunkt schnell laufende ventilgesteuerte Dampfmaschinen gelten können. Verbunddampfmaschinen, wie die hier ausgestellte, besitzen zwei Zylinder: Nach Freisetzung eines Großteils der Dampfenergie im Hochdruckzylinder wurde die Restenergie im Niederdruckzylinder, dessen Durchmesser größer ist, weiter ausgenutzt. Der Hochdruckzylinder besitzt eine Collmann-Steuerung, Bauart 1897, eine Corliss-Steuerung reguliert den Niederdruckteil. Dies führte zu einer erheblichen Steigerung des Wirkungsgrades, da der relativ kleine Hub hohe Drehzahlen gestattete. Diesem Zweck diente auch die aufwändige Konstruktion der Ventilsteuerung. Der direkt mit der Dampfmaschine gekoppelte Innenpol-Dynamo produzierte Gleichstrom mit einer Spannung von 110 V.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 600.0cm
Tiefe: 450.0cm
Höhe: 270.0cm
Feinerschlossene Gruppen
Medien
Permanente URL
http://data.tmw.at/object/137670
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TURTLE
Identifikator
137670
Inventarnummer
688
Datensatzart
OBJECT
Standort
E2,4.18
Sammlungsgruppe
Titel
Stehende Dampfmaschine nach Prick
Beschreibung
Diese stehende Einzylinder-Dampfmaschine wurde 1856 in der Dreher’schen Brauerei in Klein-Schwechat aufgestellt. Kurbelwelle und Schwungrad sind über dem Zylinder angeordnet. Ein Kurbellager ruht auf einem neugotischen Steher, das zweite Lager ist in eine massive Wand eingebaut (daher wird diese Bauart auch als »Wandmaschine« bezeichnet). Über eine Riemenscheibe trieb die Maschine die Haupttransmissionswelle des Brauhauses an. Eine Kombination zweier Kegelräder überträgt die Bewegung der Kurbelwelle auf eine senkrechte Welle. Am anderen Ende befinden sich ein Watt´scher Fliehkraftregler (vermutlich nicht original) und die Steuerscheiben für die liegenden Grund - und Expansionsschieber. Technische Daten: Kolbenhub: 950 mm Zylinderbohrung: 470 mm Drehzahl: ca 28 1/min Leistung: ca. 35 PS (25,7425 kW)
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 600.0cm
Tiefe: 700.0cm
Höhe: 340.0cm
Feinerschlossene Gruppen