Exhibition - Datensatz
 
Identifikator
14344
https://data.tmw.at/exhibition/14344/xml
Titel
Stereobilder: Faszination in 3D
Beschreibung
Betrachtet man ein Stereobild mit bloßem Auge, so sind nur zwei fast identische Aufnahmen zu sehen. Erst mit Hilfe eines „Stereoskops“ verschmilzt das Fotopaar zu einem einzigen dreidimensionalen Bild. Zum internationalen Durchbruch der Stereofotografie kommt es 1851 bei der Londoner Weltausstellung. Anfänglich als Daguerreotypien verkauft, werden die Stereoaufnahmen dank der Erfindung des günstigeren Kollodiumverfahrens rasch verbreitet. Das Stereoskop - als Tischgerät oder Handbetrachter - gehört in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Inventar gehobener bürgerlicher Haushalte, und so genannte „Zimmerreisen“ entwickeln sich zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung. Das Museumsarchiv bewahrt eine vielfältige Sammlung mit über 4.000, auf Papier und Glas montierten Stereobildern. Die Bandbreite der Bildmotive reicht von Landschafts- und Architekturaufnahmen rund um den Globus über Weltausstellungen und Museen bis hin zu technischen Bauwerken und damals aktuellen Ereignissen.
Medien
Permanente URL
https://data.tmw.at/exhibition/14344
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