Fieseler S 14B "Storch" (Fi 156 C-3/Trop) (D-ENPE)
Inventarnummer: 20086
https://data.tmw.at/object/169583
Objektbezeichnung:
Zeitraum:
1936 - 1949
Hersteller:in:
(Hersteller:in)
Ort:
Beschreibung:
Rumpf und Propeller
Konstrukteure: Mewes, Maugsch, Hall.
Deutsche Sach Nr.: 8-156.148
Werk Nr.: 50293
Gerät-Nr.: 8-156.C-3/Tp
Werk Nr.:110253
Typenschild:
Typ Storch S 14 B
Herst: Swed. A/Force
Werk Nr: 3818
Baujahr: 1943
Motor:
Argus Motoren GmbH
Argus As 10 C
Motor Nr.: 4450921
Baureihe 1
Dauerl. 200-PS bei 1880U/min
50 Min.leis-tg. : 220-PS bei 1940
5 Min. Kurzleistg. : 240-FS bei 2000
1 Min. Startleistg. : 270-PS bei 2100
Drehsinn rechts
Zündfolge: 1-5-4-8-7-2-6-3
Schmierstoffdruck: max. 8 at, min. 3 at
Schmierstofftemperatur: max. 85°C, min 30°C
Lt. Borduhr: 730 Betriebsstunden
Instrumentenbrett: Fahrtenmesser, Künstl. Horizont, Variometer, Höhenmesser, Kompass, Drehzahlmesser, Öltemperatur, Öldruck
1943 - Ende der 1950er in Schweden geflogen
1960 - 1962 in Österreich geflogen, OE-ADO
1962 - 1976 in Deutschland geflogen, D-EWPE
Der Fi 156 "Storch" war die bekannteste Konstruktion der Gerhard Fieseler Werke, wovon zwischen 1936 und 1945 2867 Stück produziert wurden. Die Kurzstart- und Kurzlandeeigenschaften minimieren die notwendige Startbahn auf unter 50 Meter, für eine Landung reichen unter günstigen Umständen 20 Meter, die Mindestfluggeschwinigkeit beträgt 50 km/h. Das vorliegende Exemplar, Baujahr 1943, war eines der 20 an Schweden gelieferten Flugzeuge der Tropenversion FI 156 C-3/trop.1960 von der Aero-Contact Handels- und Lufttransportges.m.b.H. Wien gekauft, wurde es in Schwechat überholt und mit österr. Kennzeichen OE-ADO versehen; bei den Überholarbeiten wurden der in der Fluggastkabinenverglasung eingelassene Linsenlafettenring entfernt und der Rumpfrücken erhöht.1962 erfolgte der Verkauf nach Deutschland, wo es das Kennzeichen D-ENPE erhielt. Das Flugzeug stand bis Anfang der 1970er Jahre in Verwendung.
Anlässlich der Übernahme durch das TMW erfolgte der letzte Flug am 10. März 1976 von Freiburg im Breisgau nach Wien Schwechat. Das Objekt war zwischen 1998 und 2025 an das Heeresgeschichtliche Museum verliehen.
Maße:
Breite: 14.25 m
Tiefe: 2.97 m
Länge: 9.67 m
Masse: 980.0 kg
Sammlungsgruppe:
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