Object - 28 Datensätze
 
Medien
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Identifikator
595490
Inventarnummer
95660
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.20
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Sammlungsgruppe
Titel
Tata Nano Twist XT
Umfang
Höchstgeschwindigkeit: 105 km (Herstellerangabe)
Beschreibung
Der Tata Nano ist ein viersitziger, indischer Kleinstwagen, der erstmals 2008 vorgestellt wurde. Medienwirksam als One-Lakh-Car vorgestellt (1 Lakh =100.000, für den damals anvisierten Preis von 100 000 INR, ca. 1140 EUR, Umrechnungskurs 2014), versprach der Konzern Tata Motors ein Einsteigermodell, das auch für geringer verdienende Inderinnen und Inder erschwinglich sein sollte. In der europäischen Presse wurde das Fahrzeug als das "billigste Auto der Welt" bezeichnet. Um den geringen Preis zu ermöglichen, verzichtete der Hersteller auf zahlreiche Zubehörs wie eine separate Möglichkeit, den Kofferraum zu öffnen, Servo-Lenkung, ABS oder Klima-Anlage. Die Verkaufszahlen blieben jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück, so dass die Verkaufsstrategie geändert wurde. Dieser Tata Nano Twist XT von 2014 wendet sich mit der von Tata Motors stark beworbenen Farbe "Damson Purple" an ein urbanes Publikum und verfügt im Gegensatz zu früheren Modellen über Servolenkung, ABS und eine Klima-Anlage. Nach wie vor gibt es jedoch keine separate Öffnung für den Kofferraum. Angetrieben wird der Tata Nano Twist XT von einem Zweizylinder-Benzinmotor mit 624 cm3 und 38 PS bei einer Höchstgeschwindigkeit von 105 km (Herstellerangaben). Der Preis lag 2014 bei INR 243 036 (umgerechnet € 3360, Umrechnungskurs 2014).
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 1500.0mm
Höhe: 1650.0mm
Länge: 3100.0mm
Masse: 660.0kg
Leistung (Physik): 28.0kW
Feinerschlossene Gruppen
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/595490
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TURTLE
Medien
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Identifikator
345309
Inventarnummer
81914/1
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.25
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Sammlungsgruppe
Titel
Steyr XXX Standard Cabriolet
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 402.0cm
Breite: 170.0cm
Höhe: 165.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/345309
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TURTLE
Medien
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Identifikator
164376
Inventarnummer
16782
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,5.25
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Sammlungsgruppe
Titel
Benz Velo Comfortable
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 230.0cm
Breite: 136.0cm
Höhe: 210.0cm
Masse: 280.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/164376
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TURTLE
Medien
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Identifikator
588531
Inventarnummer
95217
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,5.24
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Sammlungsgruppe
Titel
Toyota Prius 1,5 VVT-i Hybrid "ECO"
Umfang
Radstand 2700 mm
Beschreibung
Der Toyota Prius 1,5 VVT-i Hybrid "ECO" ist eine benzinelektrische Limousine (Sedan). Es war das zweite Hybridmodell des japanischen Herstellers Toyota und wird daher verschiedentlich auch als Prius II (NHW 20) bezeichnet. Die Kombination aus einem Benzinmotor mit Vierzylinder-Motor (HEV F O/E) und 1497 ccm Hubraum und zwei Elektromotoren sollte den Benzinverbrauch insbesondere in der Stadt stark reduzieren. Das Fahrzeug bezieht seine elektrische Energie über den Generator vom Verbrennungsmotor bzw. durch Rekuperation beim Bremsen. Die Akkumulatoren sind Nickel-Metallhydrid-Akkumulatoren. Der Ladezustand der Batterie sowie der Energiefluss werden dem Fahrer auf einem zentralen Display angezeigt. Um eine lange Lebensdauer der Batterie zu ermöglichen, wird diese weder vollständig geladen noch voll entladen. Der Vorderradantrieb erfolgt mit einem leistungsverzweigtes Getriebe, bei dem über ein Planetengetriebe die Kräfte des Benzinmotors und des Elektromotors auf die Vorderräder verteilt werden. Die Kurbelwelle des Benzinmotors treibt den Steg an. Das Übersetzungsverhältnis und damit die Drehzahl des Benzinmotors wird mit Hilfe des Generators und des Elektromotors rein elektrisch stufenlos geregelt. Der Normverbrauch für den Prius II beträgt laut Werksangaben 4,3 Liter bleifreies Superbenzin pro 100 km Strecke, dies entspricht einer CO₂-Emission von 104 g/km. Im sogenannten „CO₂-Marathon“ ermittelte der ADAC einen Praxisverbrauch von 5,8 l/100 km, was eine CO₂-Emission von etwa 136 g/km bedeutet. Die im „Ecotest“ auf dem ADAC-Prüfstand gemessene CO₂-Emission betrug 119 g/km, der Verbrauch lag bei 5,02 l/100 km. (Wikipedia, Toyota Prius, Abruf vom 19.11.2013). Da der Toyota Prius mit einem Hybridmotor angetrieben wird, verbraucht er weniger Benzin als vergleichbare konventionelle Modelle. Er galt daher als Zeichen für umweltbewussten und nachhaltigen Konsum. So kursierten in den 2010er Jahren im Internet Fotos von Hollywood Stars, die sich mit ihrem Toyota Prius präsentierten (vgl. Motorbiscuit, Tom Hanks and 7 other Hollywood Stars who drive a Prius, Abruf vom 19.11.2013). Das umweltbewusste Image des Fahrzeugs wurde indes auch stark kritisiert. So erklärte der ehemalige Leiter des renommierten Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Friedrich Schmidt-Bleek, das Prinzip des Toyota Prius Hybrid als ökologischen Unfug: "Um nur etwas CO2-Masse einzusparen, verdoppelt das gefeierte Toyota-Hybrid-Auto im Motorenbereich den ,ökologischen Rucksack', da es zwei Motoren statt einen benötigt." (Das Handelsblatt vom 17.04.2012) Nachhaltigkeit bedeute Ressourceneffizienz für das gesamte Produkt. Tatsächlich betreibe der Toyota Prius mehr materiellen Aufwand und verbrauche noch mehr Ressourcen in der Produktion, um nur einen Kennwert, den CO2 Ausstoß zu verrringern.
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 4450.0mm
Breite: 1725.0mm
Höhe: 1490.0mm
Masse: 1725.0kg
Leistung (Physik): 57.0kW
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/588531
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TURTLE
Medien
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Identifikator
190545
Inventarnummer
39534
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.24
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Sammlungsgruppe
Titel
Ford Model T Roadster
Objektbezeichnung
Akteur
Maße
Länge: 355.0cm
Breite: 160.0cm
Höhe: 183.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/190545
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TURTLE
Medien
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Identifikator
169868
Inventarnummer
20352
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.25
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Sammlungsgruppe
Titel
Steyr 55 "Baby"
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 367.0cm
Breite: 152.0cm
Höhe: 146.0cm
Masse: 800.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/169868
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TURTLE
Medien
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Identifikator
138746
Inventarnummer
1404/1
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,4.24
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Sammlungsgruppe
Titel
Siegfried Marcus Wagen
Beschreibung
Der Siegfried Marcus Wagen ist ein vierrädriger Wagen mit einem eisenverstärktem Rahmen aus Eichenholz. Die Lenkung der Vorderräder erfolgt über ein Drehgestell mit Schneckenübertragung auf die hoch emporragende Lenksäule. Rechts neben der Lenksäule befindet sich ein Rädchen zur Gasregulierung (entsprechend dem heutigen Gaspedal). Auf der linken Seite hinter der Vorderbank befindet sich ein Hebel zum Einlegen des Ganges. Gebremst wird das Fahrzeug mit Klotzbremsen auf die Hinterachse. Der Motor, ein einzylindriger 1,5-Liter-Viertakt-Benzinmotor, liegt in der Wagenmitte. Die Hinterbank ist auf den Rahmen des Fahrzeugs montiert, die Antriebstechnik in der Mitte des Fahrzeugs ist unverkleidet. Unter der hinteren Sitzbank befindet sich ein Wasserbasin für die Wasserkühlung des Motors. Das Fahrzeug hat ein Gewicht von 756 kg. Nach Angaben der Herstellerfirma, der mährischen Firma Märky, Bromovsky & Schulz in Adamov u Brna (Adamsthal), lag die Leistung des Motors "bei 300 Umdrehung pr. Minute cca. 1 Pferdekraft". Messungen von 1950 ergaben eine Leistung von 0,75 PS. Bei einer erneuten Untersuchung 1987 schließlich wurde errechnet, dass der Motor bis zu 0,9 PS erreichen konnte. Die Zündung des Motors erfolgt mit Hilfe einer magnetelektrischen Niederspannungs-Abreißzündung, die von Siegfried Marcus entwickelt wurde. Auch die Idee des Spritzbürstenvergasers stammt von Siegfried Marcus: Im Kraftstoffgefäß rotiert ein Rad mit Bürsten, die an einem Abstreifer vorbeigeführt werden und so Kraftstofftropfen in das Ansaugrohr des Motors schleudern. Die Kraftübertragung auf das Hinterrad erfolgt mit Hilfe von Riemen. Auf einer ebenen, befestigten Fahrbahn erreichte der Siegfried-Marcus-Wagen Geschwindigkeiten von 5 bis 8 km/h. Einer größeren Öffentlichkeit wurde der Siegfried Marcus Wagen erstmals 1898 anlässlich der "Collectiv-Ausstellung der Automobilebauer Oesterreichs" während der Jubiläums-Gewerbeausstellung zum 50. Jahrestag der Thronbesteigung Kaiser Franz Josephs in der Wiener Rotunde präsentiert. Die damalige Beschriftungstafel erklärte zum Fahrzeug: "BENZIN AUTOMOBIL Siegfried MARCUS / CONSTRUIRT 1877 in Wien / (10 Jahre vor den ersten Französischen / & Deutschen Benzin Automobilen"). Im Beiheft zur Ausstellung wurde das Fahrzeug auf 1875 datiert. Der Motor des Marcuswagen war aber erwiesenermaßen erst 1888/1889 von Märky, Bromovsky & Schulz produziert und ausgeliefert worden (Brief der Firma von 1901 im TMW Archiv). Über die korrekte Datierung des Fahrzeugs entbrannte ein jahrzehntelanger, heftiger Streit. Insbesondere die Nationalsozialistschen bekämpften das vermeintlich erste Automobil der Welt vehement, da Siegfried Marcus aus einer jüdischen Familie stammte. Während der NS-Zeit wurde des Siegfried-Marcus-Wagen, der sich seit 1915 als Leihgabe des Österreichischen Automobil-Clubs im Museum befand, aus der Ausstellung entfernt und stattdessen eine Replika des 1886 erbauten Benz-Dreirads (Inv. Nr. 16756) gezeigt. Vor diesem Hintergrund kam es in der Nachkriegszeit zu einer Prioritätendiskussion, bei der sich die Protagonisten wechselseitig Antisemitismus, deutsche Großmachtssucht, Vereinnahmung des im mecklenburgischen Malchin geborenen Siegfried Marcus als österreichischen Erfinder, Hagiographie und wissenschaftliche Unseriösität vorwarfen. Der Blick auf das eigentliche Objekt ging in diesem Tumulten fast verloren. Unbestritten ist jedoch, dass der Siegfried Marcus Wagen eine ganz eigene, originelle Lösung aus der Frühzeit der Automobile darstellt, wie ein selbstfahrendes Fahrzeug funktionieren kann.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 158.0cm
Länge: 293.0cm
Höhe: 155.0cm
Masse: 750.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/138746
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE
Medien
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Identifikator
138778
Inventarnummer
1430
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,4.24
11335.229519505.69362264.133false
Sammlungsgruppe
Titel
Nesselsdorfer Type 2 - System Benz
Beschreibung
Ignác Šustala / Ignaz Schustala begann im Jahre 1850 in seiner Heimatgemeinde im mährischen Kopřivnice / Nesselsdorf mit dem Bau von Pferdekutschen. Aus dieser Werkstätte entwickelte sich die Nesselsdorfer Wagenbau-Fabriksgesellschaft, vormals k.k.priv. Wagenfabrik Schustala & Co. zu einem der größten Unternehmen der Monarchie. Gebaut wurden sowohl Kutschen wie auch Eisenbahnwaggons. 1897 stieg das Unternehmen, mittlerweile unter der Direktion von Hugo Fischer von Röslerstamm (1856-1917), in den Automobilbau ein und präsentierte 1898 auf der „Collectivausstellung der Automobilbauer Österreichs“ anlässlich des 50. Jahrestages der Thronbesteigung von Kaiser Franz Josef I den Nesselsdorf Präsident / Prezident. Der Wagen galt als erstes fabriksmäßig gebautes Automobil Österreich-Ungarns und wurde von einem Benz-Motor angetrieben. Heute ist der Prezident im Technischen Museum Prag zu sehen. Als ab 1899 dieses Nachfolgemodell auf den Markt kam, warb Nesselsdorfer damit, „erste und älteste Automobil-Fabrik der Monarchie“ zu sein. Anders als beim Präsident / Prezident mit Vollgummireifen wurde der Type 2 auch mit Pneumatics, also mit Luftreifen, angeboten. Da die Original-Reifen nicht mehr erhalten sind, ist dieses Fahrzeug mit Attrapen ausgestattet. Auch dieser Wagen wird von einem zweizylindigen Boxermoter ("Contra-Motor" in der damaligen Bezeichnung) angetrieben. Das Automobil hat die Fabriksnummer 77, sichtbar auf einem Schild auf der Rückseite der Vorderbank. Ab der Nummer 67, die am 8. Oktober 1900 ausgeliefert wurde, hatten die Fahrzeuge nicht mehr den 6-PS- bzw. 8-PS-Benz-Motor, sondern den 9-PS-Hardy-Motor (6,6 kW). Die Einzelteile wurden von der Firma Hardy in Wien angefertigt, deren Inhaber, Ing. William Hardy, Verwaltungsrat der Nesselsdorfer Wagenbau-Fabriks-Gesellschaft war. (vgl. Hans Seper, Martin Pfundner, Hans Peter Lenz, Österreichische Automobilgeschichte, Wien 1999, S. 78) Das Ansaugeventil ist selbstgesteuert, das Auslassventil stehend angeordnet. Der Motor ist im Heck des Fahrzeugs eingebaut und wird mit Wasser gekühlt. Der entweichende Dampf wird in dem hinter dem Rücksitz angebrachten doppelwandigen Rohr niedergeschlagen, zwischen dessen Schalen die Fahrtluft strömt. Das Kondenswasser fließt in zwei flache Behälter ab, die seitlich zwischen dem Motor und den Hinterrädern angeordnet sind. Ein Oberflächenvergaser liefert das Benzin-Luft-Gemisch, das mit einer magnetelektrischen Abreißzündung von Bosch gezündet wird. Das Drehmoment vom Motor wird durch Blockketten auf eine Vorgelegewelle mit Vierganggetriebe und von dort weiter über zwei Blockketten auf die beiden Hinterräder übertragen. Das Automobil verfügt über zwei Bandbremsen, von denen eine mit der Hand bedient wird und auf die Vorlegewelle wirkt, die zweite als Fußbremse auf die Naben der Hinterräder. Zusätzliche Bergbremsen erleichtern das Fahren und Halten bergauf. Gelenkt wird das Fahrzeug mit einem Fahrradlenker (Gouvernal- bzw. Gubernallenkung). Das Technische Museum Wien erhielt dieses Nesselsdorf Fahrzeug 1912 als Schenkung des Wiener Industriellen Oscar Berl. Er bot das 12 Jahre alte Automobil dem Museum an, weil es "deutlich den rapiden Entwicklungsgang des Automobils während dieses verhältnismäßig kurzen Zeitraumes illustriert" und durch seine "Form und Konstruktion bereits historisches Interesse besitzt".
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 160.0cm
Länge: 320.0cm
Höhe: 230.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/138778
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TURTLE
Medien
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Identifikator
178915
Inventarnummer
29068
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.24
-8334.7719438.79964107.43true
Sammlungsgruppe
Titel
Steyr-Puch 500 D - Modell Fiat
Beschreibung
Obwohl das Konzept eines "Volkswagens" in unterschiedlichen Varianten seit den 1920er Jahren in der Automobilindustrie diskutiert wurde, setzte die eigentliche Automobilisierung in Österreich erst in den späten 1950er und zu Beginn der 1960er Jahre ein. Eine Reihe von Automobilen wurden als Einstiegsfahrzeuge konzipiert und sollten den Umstieg vom Motorrad auf das Automobil stimulieren. Bekanntester und auch in Österreich am häufigsten verkaufter "Volkswagen" war dabei der Volkswagen Käfer aus der Bundesrepublik Deutschland. Auf dieses Automobilmodell, dessen Entwicklung auf das Betreiben des NS-Regimes zurückging, kamen 24% der Neuzulassungen in Österreich. Der österreichische Hersteller Steyr-Daimler-Puch AG schuf mit dem Steyr-Puch 500 eine heimische Variante zum Käfer, die ebenfalls auf ein Kaufpublikum abzielte, das sich erstmals ein Automobil leisten konnte und wollte. Das Fahrzeug war ein vollwertiger Viersitzer - bei einer Länge von knapp drei Metern. Die Rückbank war vor allem für Kinder geeignet. Bei der Markteinführung 1957 gab es zunächst nur eine Cabriolimousine - damit kam man angeblich den Gewohnheiten der Motorfahrer entgegen. Ab 1959 bot die Steyr-Daimler-Puch AG das Fahrzeug auch mit festem Dach an - angedeutet mit dem "D" im Namen. Der Preis für einen Puch 500 lag 1957 bei 20.000 Schilling, 1975 bei 29.100 Schilling. (Preisangaben A. Pfoertner, Memoria Austriae, S. 330) In seiner Hochzeit kam der Steyr-Puch 500 in den verschiedenen Varianten auf immerhin 12% der Neuzulassungen in Österreich. Ähnlichkeiten zwischen dem Steyr-Puch 500 (D) und dem VW Käfer finden sich vor allem in der Motorisierung. Der Zweizylinder-Boxermotor mit Gebläsekühlung war - wie beim Käfer - im Heck aufgebaut. Auf eine teure Wasserkühlung verzichteten somit sowohl Käfer als auch Steyr-Puch 500. Mit 493 cm³ Hubraum - vergleichbar einem starkem Motorrad - kam der Steyr-Puch 500 D auf 16 PS / 12 kW Leistung. Der Boxermotor im Heck erlaubte Einsparungen bei Raum, Getriebe, Gewicht und nicht zuletzt Kosten. In der Werbung wurden das von Erich Ledwinka entwickelte vollsynchronisierte Getriebe und der leistungsstarke Boxermotor im Heck auch dazu genutzt, die Bergfähigkeit des Fahrzeugs hervorzuheben. Der Steyr-Puch 500 war ein Fahrzeug aus Österreich für österreichischen Automobilismus: Schließlich kauften die Kunden Automobile auch zu Freizeitzwecken, um mit dem Puch 500 am Wochenende in die Berge zu fahren. Die Betonung österreichischer Interessen war auch deswegen notwendig, weil das Fahrzeug äußerlich ein Italiener war. Aus Kostengründen verzichtete die Steyr-Daimler-Puch AG auf die eigene Herstellung der Karosserie. Stattdessen wurden Pressteile der Karosserie von Fiat übernommen. Im österreichen Sprachgebrauch wurde der Wagen auch liebevoll als "Pucherl", "Puchschammerl" oder "Puch Fünfhundertstel" bezeichnet. Bis heute ist der Steyr-Puch 500 eng mit der nationalen Identitätsbildung verbunden und ein beliebter Oldtimer.
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 296.0cm
Breite: 132.0cm
Höhe: 137.0cm
Masse: 480.0kg
250.0
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/178915
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TURTLE
Medien
https://data.tmw.at/object/174165/turtlehttps://data.tmw.at/object/174165/xml
Identifikator
174165
Inventarnummer
24517
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.24
-10329.18319453.94764189.113false
Sammlungsgruppe
Titel
Volkswagen Käfer, Type 1200 Luxus
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 407.0cm
Breite: 150.0cm
Höhe: 150.0cm
Masse: 740.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/174165
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE