Object - 133 Datensätze - first record 122
 
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Identifikator
111022332
Inventarnummer
EA-002568-05
Datensatzart
OBJECT
Standort
EA08,d02
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Titel
Station Hütteldorf - Bahnsteigdächer, Wiener Stadtbahn
Ebene
ITEM
Beschreibung
Sechs Perronsdächer, je 60 m lang in der Station Hütteldorf der Wiener Stadtbahn . Im Auftrage der k. k. Baudirektion für die Wiener Stadtbahn erbaut im Jahre 1898 von Albert Milde & Co.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 50.0cm
Höhe: 33.0cm
Feinerschlossene Gruppen
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111022332
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TURTLE
Medien
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Identifikator
111022333
Inventarnummer
EA-002568-06
Datensatzart
OBJECT
Standort
EA08,d02
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Titel
Station Praterstern - Bahnsteigdach, Wiener Stadtbahn
Ebene
ITEM
Beschreibung
Perrondach Konstruktion in der Haltestelle Praterstern der Wiener Stadtbahn . Im Auftrage der k. k. Baudirektion für die Wiener Stadtbahn erbaut im Jahre 1898 von Albert Milde & Co.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 50.0cm
Höhe: 33.0cm
Feinerschlossene Gruppen
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111022333
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TURTLE
Medien
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Identifikator
111011615
Inventarnummer
BI-0637
Datensatzart
OBJECT
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Titel
Trüber Morgen
Ebene
ITEM
Beschreibung
Lichtdruck in zwei Farben, sign. rechts unten mit Jahreszahl. Auf Karton mit Seidenpapierschutz. - Eine zweispännige Postkutsche aus der Zeit um 1840 fährt im Morgengrauen eine zerfurchte Landstraße hügelan. Aus dem offenen Wagenfenster blickt mit trüber Miene eine junge Frau. Ins Bild integriert ein vierstrophiges melancholisch-sentimentales Gedicht mit dem Titel "Trüber Morgen" von Franz Langheinrich.
Objektbezeichnung
Maße
Höhe: 29.7cm
Breite: 21.1cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111011615
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TURTLE
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Identifikator
111012311
Inventarnummer
TRA-07-03-027
Datensatzart
OBJECT
Standort
B15,c03
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Titel
Stundenpass Mailand - Innsbruck (Kopie)
Ebene
ITEM
Beschreibung
Lichtdruck-Kopie des Poststundenpasses einer berittenen Stafettenpost für die Strecke Mailand - Innsbruck in der Zeit zwischen 7. und 11. Februar 1495. Die Zeitangaben folgen der Übersetzung von Fritz Ohmann, Anfänge des Postwesens (1909). Ortsnamen werden, wenn sehr abweichend, zuerst in der damaligen Schreibweise angeführt; in Klammern folgt der heutige Name. Entweder zusätzlich zur Veranschaulichung, oder grundsätzlich wenn Angaben in der heutigen Schreibweise unklar wären, wird die originale Zeitangabe der Stafettenreiter zitiert; dabei zeigt sich, wie sehr damals tageweise nach dem Heiligenkalender gerechnet wurde. Vierseitiges Blatt (DINA4-Format; Original ursprünglich mehrfach gefaltet), auf der Außenseite mit dem Vermerk: "Lista. Per postas Cito Cito Citissime. Expeditum." Innenseitig handschriftliche Eintragungen der Übergabe und Übernahme zu den Orten Mailand (7. 2., 1 Uhr nachts) - Como (7. 2., 19 Uhr) - San Pietro - (8. 2., 18 Uhr) - Tirano (9. 2., 5 Uhr morgens) - Bormio bzw. Worms im Veltlin (9. 2., 11 Uhr) - Mals (Nauders) am 9. 2., 23 Uhr ("an amnatga ze nacht nach sand Doratheentag vm ainlifft stund vor mtternacht") - Landeck am (10. 2.,um 11 Uhr ("am erigtag nach sand apalania vmb 11 vor mittemtag") - Innsbruck (11. 2., zwischen 4 und 5 Uhr früh) Der italienische Text des Mailänder Kuriermeisters Thomas Braschia lautet: "... Kuriere der Posten bis Bormio, und weiter, wo sich der allergnädigste römische König aufhält! Überbringt dieses Felleisen schnell schnell schnell schnell, fliegend bei Tag und Nacht, ohne irgend welche Zeit zu verlieren, weil es Sachen von der grössten Wichtigkeit für den Staat des genannten allergnädigsten römischen Königs und ebenso für den erlauchtesten Herzog von Mailand sind, indem ihr dies Blatt von Post zu Post unterschreibt!" (Übersetzung Ohmann, 1909) Mailand war 1495 durch den Italienfeldzug des französischen Königs Karl VIII. bedroht und Maximilian I. plante in diesem Jahr seinerseits einen Feldzug nach Italien. Der Mailänder Herzog Ludovico Sforza war mit Habsburg seit 1493 familiär verbunden, insofern Maximilian mit Bianca Maria Sforza (1472-1501) seine dritte Ehe eingegangen war. Ausschlaggebend dafür war ihre reiche Mitgift, während Ludovico Sforza seinerseits mit der Verbindung seine Herrschaft über Mailand legitimieren wollte.
Objektbezeichnung
Maße
Höhe: 28.7cm
Breite: 14.6cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111012311
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TURTLE
Medien
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Identifikator
111012313
Inventarnummer
TRA-07-03-029
Datensatzart
OBJECT
Standort
B15,c03
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Titel
Stundenpass Mailand - Worms (Kopie)
Ebene
ITEM
Beschreibung
Lichtdruck-Kopie des Poststundenpasses einer Reitstafette für die Strecke Mailand - Worms in der Zeit von 8. bis 15. November 1495. Der Zielort Worms ist, wie oft auf Stundenpässen, nicht mehr angeführt. Die Zeitangaben folgen der Übersetzung von Fritz Ohmann, Anfänge des Postwesens (1909). Ortsnamen werden, wenn sehr abweichend, zuerst in der damaligen Schreibweise angeführt; in Klammern folgt der heutige Name. Entweder zusätzlich zur Veranschaulichung, oder grundsätzlich wenn Angaben in der heutigen Schreibweise unklar wären, wird die originale Zeitangabe der Stafettenreiter zitiert; dabei zeigt sich, wie sehr damals tageweise nach dem Heiligenkalender gerechnet wurde. Vierseitiges Blatt (DINA4-Format), im Original mehrfach gefaltet, auf der Außenseite mit dem Vermerk: "Lista. Per Postas. Cito Cito Citissime." und drei stilisierten Galgenzeichen. Innenseitig Eintragungen, auch zwei Galgenzeichen, zur Übergabe und Übernahme an den Orten: Mailand (8. 11., "hora 21 1/2") - Como (9. 11., "hora 17") - "Menaxi" (Menaggio) am 9. 11. .."a ore 23" - Surico (Sorico) an der Nordspitze des Comer Sees ( 9. 11., "hora 6") - San Pietro ("10. 11, "hora 16") - Tirano (10. 11., "hora 24") - über Bormio bzw. die Wormser Spitze nach - Mals (Nauders) "an sant martins tagg 9 stund nach mittentag" - Prutz (12. 11., "vm 4 vr vor mitentag am pfynstag" - Nasserey (Nassereith) am 12. 11. "nach mitag zbissen 3 vr und 4 vr" - Eremberg an der klausen (Ehrenberg) "am Dornstag nach martini vmb 7 vr" - ungenannter Übernahmeort, vielleicht Durach bei Kempten (13. 11. "vmb 3 vr zo morgen") - "Boos (13. 11. "am frittag nach Martinä vm 3 vr nach mitag") - Pfuhl ( 13. 11. "am frittag nach martine zwüschent acht vnd nün vr nach mitt tag") - ungenannter Ort (14. 11. "an samtag vor mytt tag vmb dye 6 stund vnd dye geantwyrtt vmb dye 11") - Kannstatt (14. 11. "an samstg nch sant martinstga zwistend zwelfen vnd ein ...") - Knittlingen (14.11. " sampstag nest gemelt zwüssen sexo vnd sibenno ...") - Rheinhausen (14. 11., "In der nach zwischent ain und zwaigen vr und sy gen wormss an sunttag - 15. 11. - am morgen vberantwart vmb acht vr.") Der Befehl des Mailänder Kuriermeisters Thomas Braschia (Brascha): "Mediolani die Dominico 8. Novembris 1495 hora 21 1/2. Cavallari de le poste fin dovi se trova el Serenissimo Re de Romani, portati la presente cavalcata subito subito etc. Cito Cito Cito Cito Citissime cavalcando die nocte senza alcuno perdimento de tempo: perche il sono lettere de grandissima Importantia al praedicto Serenissimo Re de Romani et allo Illustrissimo Duca de Milano, Sotto srivendo La presente lista de posta in posta." Mailand war 1495 durch den Italienfeldzug des französischen Königs Karl VIII. bedroht und Maximilian I. plante seinerseits einen Feldzug nach Italien. Der Mailänder Herzog Ludovico Sforza war mit Maximilian I. seit 1493 familiär verbunden, insofern Maximilian mit Bianca Maria Sforza (1472-1501) wegen ihrer reichen Mitgift seine dritte Ehe eingegangen war; eine Verbindung, mit der Ludovico Sforza seine Herrschaft über Mailand legitimieren wollte. Am beabsichtigten Zielort Worms zeigt sich, daß der Kommunikationsfluss auch zwischen Herrschern nicht immer auf dem aktuellsten Stand war; Maximilian I., der im März den Hoftag (später: Reichstag) zu Worms eröffnet hatte, hatte die Stadt im September verlassen.
Objektbezeichnung
Maße
Höhe: 29.3cm
Breite: 21.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111012313
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TURTLE
Medien
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Identifikator
111012314
Inventarnummer
TRA-07-03-030
Datensatzart
OBJECT
Standort
B15,c03
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Titel
Stundenpass Mailand - Worms (Kopie)
Ebene
ITEM
Beschreibung
Lichtdruck-Kopie des Poststundenpasses einer berittenen Stafette mit "zway stuck prieff" für die Strecke Mailand - Worms in der Zeit von 11. bis 18. November 1495. Worms, der Zielort ist - wie öfters auf Stundenpässen - nicht mehr eingetragen. Vierseitiges Blatt (DINA4-Format), im Original mehrfach gefaltet, auf der Außenseite mit der Aufschrift: "Lista. Per Postas. Cito Cito Cito Cito". Innenseitig auf zwei Seiten Eintragungen in wechselnder Handschrift (auch ein stilisiertes Galgenzeiche) zur Übergabe und Übernahme an den Orten: Mailand (11 11., ""1 Uhr mittags") - Como (11. 11., "9 Uhr abends") - Menapio (Menaggio), am Westufer des Comer-Sees- Surico (Sorico im Veltlin, an der Nordspitze des Sees) am 12. 11. um "9 Uhr morgens" - Fusine (12. 11. "7 Uhr abends") - Tirano (13.11., "8 Uhr morgens") - über Worms ( Bormio, Wormser Joch) - Mals (Nauders) am 14. 11. "vmb zwelfft stund" - Prutz ()15.11. "am suntag morgn stund vor tag hat die fürt gen prutz vmb / zu nauders / die acht stund"- nicht vermerkter Ort ( 15. 11. "zu nacht vm 6 vr nach mittag") - Ehrenberg (15. 11. "vmb 9 vr nach mitag") - Durach (bei Kempten) "vmb 11 vr nach midtag" - nicht vermerkter Ort - Kannstatt ("ans Zinstag vor sänt elsbett tag nach mitag zwischend fyere vnd funfen..." - Knittlingen ("vff Dinstag nach mittag vor sant elizabetten tag in der zehenden stünd" - Hussen (Rheinhausen, (gegenüber Speyer) "am mittwoch am morgen vm 5 vr vor vnsser frowen tag") Der italienische Text des Mailänder Kuriermeisters Thomas Braschia lautet: "... Kuriere der Posten bis wo sich der allergnädigste römische König befindet: Überbringt dieses Felleisen mit größter Schnelligkeit, fliegend bei Tag und Nacht, ohne irgendwelche Zeit zu verlieren: weil es Briefe von der größten Wichtigkeit für den Staat des erlauchten Herzogs sind, indem ihr dies Blatt von Post zu Post unterschreibt!" (Übersetzung Ohmann, 1909) Mailand war 1495 durch den Italienfeldzug des französischen Königs Karl VIII. bedroht und Maximilian I. plante seinerseits einen Feldzug nach Italien. Der Mailänder Herzog Ludovico Sforza war mit Maximilian I. seit 1493 familiär verbunden, insofern Maximilian mit Bianca Maria Sforza (1472-1501) wegen ihrer reichen Mitgift seine dritte Ehe eingegangen war; eine Verbindung, mit der Ludovico Sforza seine Herrschaft über Mailand legitimieren wollte. Am beabsichtigten Zielort Worms zeigt sich, daß der Kommunikationsfluss auch zwischen Herrschern nicht immer auf dem aktuellsten Stand war; Maximilian I., der im März den Hoftag (später: Reichstag) zu Worms eröffnet hatte, hatte die Stadt im September verlassen.
Objektbezeichnung
Maße
Höhe: 28.5cm
Breite: 20.3cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111012314
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TURTLE
Medien
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Identifikator
111012315
Inventarnummer
TRA-07-03-031
Datensatzart
OBJECT
Standort
B15,c03
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Titel
Stundenpass Augsburg - Prutz (Kopie)
Ebene
ITEM
Beschreibung
Lichtdruck-Kopie des Poststundenpasses einer Stafette der habsburgischen Reitpost für die Strecke Augsburg - Prutz im Oberinntal, bestimmt für den königlichen Hof König Maximilian I, "wo er jetzo ist". Kopie etwas größer als Original. Reproduziert wurde nur die Innenseite. 1 Bogen, etwa DIN A4-Format, Original ursprünglich mehrfach gefaltet. Auf der Innenseite handschriftlich mehrfaches "Cito"-Zeichen und zwei Galgen-Zeichen, um die Postreiter zur Eile anzunahmen. Ortseintragungen: Augsburg - Bernbeuren - Reutte - Nassereith - Prutz. Der Stundenpass wurde am Dienstag, 12. Juli 1496 um 9 Uhr in Augsburg einer Postsendung beigegeben, adressiert an den Hof Maximilian I. bzw. zur Übernahme durch den königlichen Pronotar Cyprian v. Northeim ( i. e. Zyprian von Sernthein) oder in dessen Abwesenheit durch den Sekretär Matthäus Lang. Maximilian befand sich an diesem Tag in Pfunds im Oberinntal, am 14. in Nauders. Hier erreichte die Post den Königshof, da der ablösende Postbote die Post am 14. Juli zwischen 5 und 6 Uhr früh in Prutz übernahm.
Objektbezeichnung
Maße
Höhe: 33.9cm
Breite: 23.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111012315
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TURTLE
Medien
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Identifikator
111012316
Inventarnummer
TRA-07-03-032
Datensatzart
OBJECT
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Titel
Stundenpass Innsbruck - Füssen (Kopie)
Ebene
ITEM
Beschreibung
Lichtdruck-Kopie des Poststundenpasses einer Stafette der habsburgischen Reitpost für die Strecke Innsbruck - Füssen am 26. Mai 1497, bestimmt für den königlichen Hof König Maximilians I. Die Kopie wurde oben künstlich eingerissen, um dem Original möglichst zu ähneln. 1 Folio-Bogen, ursprünglich gefaltet, nur erste Seite beschrieben. Links ein Galgen-Symbol, darunter dreimal "Cito"-Zeichen, um die Postreiter zur Eile anzumahnen ("eylendss vnd furderlichenn, pei dem galgen"). Ortseintragungen: Innsbruck - "Ernberg an der Klusen" (Ehrenberg) - Füssen. Der Stundenpass wurde durch Bartlme Kaesler, königl. Schatzmeister, am Freitag, 26. Mai 1497 zwischen 8 und 9 Uhr vormittags in Innsbruck an den königl. Sekretär Niklas Ziegler, welcher sich im Hoflager König Maximilians I. in Füssen befand, abgefertigt. Die Post kam noch am selben Tag zwischen 8 und 9 Uhr abends in Füssen an.
Objektbezeichnung
Maße
Höhe: 33.0cm
Breite: 21.5cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111012316
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TURTLE
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Identifikator
111024905
Inventarnummer
BI-0850
Datensatzart
OBJECT
Standort
C09,b01
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Titel
Allegorie "Telegraphie"
Ebene
ITEM
Beschreibung
Lichtdruck (SW) nach einem allegorischen Gemälde von Franz Lefler. - Eine junge, antikisch-leicht bekleidete Frau im Wolkenraum offenbar über einer Wiese thronend, über die Schmetterlinge gaukeln. Umschwirrt von Kinderputten, berührt die Frau mit der linken Hand einen Morsetaster, den eine der Putten emporhält, während seine andere Hand einen kleinen Stab mit Porzellanisolator und zwei Drahtleitungen umfasst. Seine kleinen Kollegen eilen mit gefalteten Telegrammen davon oder spielen mit den Mund-und Hörstücken von Telefonapparaten. Über der Frau leuchtet ein heller Stern. Die Referenz zum Telefon ist insofern interessant, weil das Telefon damals laut Definition des k. k. Handelsministeriums als "akustischer Telegraph"definiert wurde und Telefone ursprünglich den Primärzweck haben sollten, Telegramme mündlich durchzusagen; einmal zwischen Postämtern, die ans Telefonnetz angeschlossen waren, dann zwischen "Abonnenten" eines Telefonanschlusses und Postämtern.
Objektbezeichnung
Maße
Höhe: 66.0cm
Breite: 50.5cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111024905
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TURTLE
Medien
https://data.tmw.at/object/111038238/turtlehttps://data.tmw.at/object/111038238/xml
Identifikator
111038238
Inventarnummer
BPA-017170
Standort
A16,c03
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Titel
"Madame Pierre Curie" aus der Serie "Galerie hervorragender Ärzte und Naturforscher"
Beschreibung
Marie Curie (geboren 7.11.1867 in Warschau als Marya Salomea Skłodowska; gestorben 4.07.1934 bei Passy / Frankreich). "Madame Pierre Curie" aus der Serie "Galerie hervorragender Ärzte und Naturforscher". Porträt, Brustbild, Photographie, Aufnahme Henri Manuel, Paris, Lichtdruck. Beilage zur Münchener medizinischen Wochenschrift, Blatt 504, Verlag J. F. Lehmann, München, 1934. Marie Curie hat einen Weg für die Frauen in der Forschung geöffnet, musste allerdings im männerdominierten Wissenschaftsbereich mit starkem Widerstand kämpfen. Nach dem Unfalltod ihres Mannes Pierre Curie im Jahr 1906 durfte sie dessen Vorlesungen an der Sorbonne zwar übernehmen, bekleidete aber trotz Nobelpreis keine ordentliche Professur: Sie hatte die Kursverantwortung und die Leitung des Laboratoriums; der Lehrstuhl blieb unbesetzt. Sie wurde auch nicht in die Akademie der Wissenschaften in Paris gewählt. Außerdem war sie 1910 und 1911 als Frau und Ausländerin Opfer von Verleumdungskampagnen der konservativen und rechtsextremen französischen Presse. Zu einem internationalen Frauenvorbild wurde sie ab den frühen 1920er-Jahren, insbesondere dank der Kampagne der amerikanischen Journalistin Marie Melony und Curies Aufenthalt in den USA. Bis heute gilt sie als wegweisende Pionierin für Frauen in der Forschung. Die Wissenschaftlerin entdeckte zwei neue chemische Elemente, ist bis heute die einzige Frau mit zwei Nobelpreisen in zwei verschiedenen Wissenschaften und war die erste Frau, die in Frankreich ihre Doktorarbeit verteidigte. Marie Curie veröffentlichte zahlreiche Bücher, die allerdings immer als "Madame Pierre Curie" unterzeichnet waren, da zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Autorität des Ehemanns gesetzlich verankert war. Nicht nur in Frankreich, auch z. B. in den USA war es bis weit ins 20. Jahrhundert für Frauen nach der Heirat Gepflogenheit, den Nachnamen des Ehegatten anzunehmen und den eigenen Vornamen wegzulassen, sodass sich verheiratete Frauen und Witwen als „Frau des…“ betitelten.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 16.0cm
Höhe: 24.5cm
Breite: 8.5cm
Höhe: 12.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111038238
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TURTLE