Object - 280 Datensätze - first record 10
 
Medien
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Identifikator
138785
Inventarnummer
1437
Datensatzart
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Standort
E4,5.24
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Sammlungsgruppe
Titel
Mylord / Coupé System Egger-Lohner
Beschreibung
Mit diesem Egger-Lohner mit Wechselkarosserie „Mylord/Coupé“ (Lohner Modell-Kennzeichen „C14/15“) gewannen die Wiener Automobil-Hersteller 1899 bei der 1. Internationalen Motorwagen-Ausstellung in Berlin die Gold-Medaille und den ersten Ehrenpreis beim gleichzeitig stattfindenden „Internationalen Wettbewerb der elektrischen Automobile“. In mehreren Darstellungen zur Geschichte der Lohner Automobile heißt es, dass Ferdinand Porsche, der damals für die Vereinigte Electricitäts-AG von Béla Egger arbeitete, das Fahrzeug im Wettbewerb lenkte und betreute. Die Wechselkarosserie hatte Lohner mit dem Hintergedanken anfertigen lassen, damit ein Fahrzeug für den Sommer- (Mylord) und Schlechtwetterbetrieb (Coupé 3/4) anbieten zu können. Automobile waren damals vornehmlich ein sommerliches Vergnügen. Die beiden Karosserien zum Fahrzeugs sind am Objekt leider nicht mehr erhalten. Der Rahmen des Fahrwerks ist aus U-Eisen gebildet und gerundet. Die Akkumulatoren Batterie ist zwischen den Achsen an pendelnden Stangen federnd am eisernen Rahmen aufgehängt. Ursprünglich war der Egger-Lohner mit Pneumatikreifen ausgestattet. Auch diese sind nicht mehr erhalten. Die Holzspeichenräder sind daher mit Attrapen versehen, die dem Aussehen der damaligen Luftreifen nachempfunden sind. Für das Fahrzeug wurde ein Eigengewicht von 1450kg mit allen Aufbauten angegeben. Angetrieben wurde das Elektroauto „Mylord/ Coupé System Egger-Lohner“ mit einem vierpoligem Hauptstrommotor „System Egger“ mit 3 PS (2,21 kW) bei einer Drehzahl von 350 Umdrehungen pro Minute. Der Motor ist mit zwei Kollektoren ausgestattet, so dass die Anker parallel und hintereinandergeschaltet werden können. Dieser Elektromotor ist mit zwei pendelnden Zugstangen mit Spiralfedern am eisernen Rahmen des Wagens eingehängt und treibt die Hinterräder des Fahrzeugs durch eine einstufige Übersetzung im Verhältnis 1:6,5 an. Die auf der Motorwelle sitzenden kleinen Triebräder greifen in innnen verzahnte Radkränze, die unmittelbar auf den Radnaben angebracht sind. Diese kleinen Räder sind aus Phosphorbronze, die großen aus Stahlguss. Den Strom bezog das Fahrzeug aus einem Akkumulator mit 44 Zellen, von denen nicht mehr alle vorhanden sind. In der Anmeldung des "electrischen Wagen System Egger-Lohner" bei der K.K. Statthalterei für Oesterreich unter der Enns von 1900 benennt die Jacob Lohner u. Co. drei verschiedene Akkumulatoren-Systeme für ihre Fahrzeuge: "Tudor" der Accumulatoren Fabriks Actien Ges. Wien, "Titan" der Firma Heimel, sowie das System der Firma Wüste & Rupprecht Wien-Baden. Je nach Schaltung hatte die Batterie 40 bzw. 80 V Spannung. Die zur Verfügung stehende Ladung der Akkumulatoren wird mit 170 Amperestunden angegeben. Die Ladezeit beträgt vier Stunden. Mit dem seitlichen Fahrschalter für den Controler vorne am Lenkersitz lassen sich die Geschwindigkeiten, Null- und Bremsstellungen sowie die Rückwärtsgänge einstellen. Voltmeter und Amperemeter sind als Kontrollinstrumente am Armaturenbrett vorhanden. In der Anmeldung bei der Statthalterei gab die Jacob Lohner & Co. an, der Controller sei unter dem Polster des Lenksitzes verborgen. Polster sind beim Fahrzeug jedoch keine mehr vorhanden, und der Controller wirkt insgesamt zu groß, um unter einer Polsterung zu verschwinden. Die jetzige Position des Controller-Kastens erscheint vergleichsweise wenig abgestimmt mit der restlichen Konstruktion des Fahrzeugs. Insgesamt gab es zwölf Schaltmöglichkeiten am „Controller“: zwei Rückwärtsgänge, sechs Vorwärtsgänge und vier Bremsstufen. Gebremst werden konnte einerseits mit der elektrischen Reversirbremsung, mit der die Drehrichtung des Motors und damit auch die der Antriebsräder verkehrt wurden. Andererseits gab es eine elektrische „Schnellbreme“ (Kurzschlussbremsung) mit dem Kontrollhebel und einen Fußhebel für die mechanische Bandbremse auf die Hinterräder. Ein Artikel in der Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure äußerte Bedenken, ob diese Mannigfaltigkeit der Schaltungen durch die Unterteilung der Akkumulatorenbatterie in zwei Gruppen und die verschiedenartige Schaltung der Anker sinnvoll sei: "Ob die feine Abstufung der Fahrgeschwindigkeit und der Bremsung einem Bedürfnis entspricht, wird allerdings durch den Vergleich mit anderen bewährten Konstruktionen zweifelhaft." (Band 44, 2 vom 13. Januar 1900, S. 50) Die Reichweite des Egger-Lohner Mylord/Coupé mit einer Batterieladung wurde von Lohner mit 80 km angegeben, die Höchstgeschwindigkeit mit 35 km/h.Tatsächlich erreichte der Egger-Lohner Mylord/Coupé in Berlin eine Höchstgeschwindigkeit von 25,8 km/h. Damit war das Fahrzeug allen anderen Teilnehmern am Wettbewerb deutlich überlegen.
Maße
Breite: 158.0cm
Länge: 320.0cm
Höhe: 184.0cm
Feinerschlossene Gruppen
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/138785
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TURTLE
Medien
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Identifikator
138983
Inventarnummer
1567
Datensatzart
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Standort
K6865
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Sammlungsgruppe
Titel
Cyclecar "Phänomobil" 6/12 PS Dreirad
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 340.0cm
Tiefe: 160.0cm
Höhe: 121.0cm
Masse: 575.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/138983
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TURTLE
Medien
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Identifikator
138986
Inventarnummer
1570
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.24
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Sammlungsgruppe
Titel
Dampfwagen Serpollet
Maße
Länge: 345.0cm
Breite: 160.0cm
Höhe: 170.0cm
Masse: 1350.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/138986
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TURTLE
Medien
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Identifikator
138987
Inventarnummer
1571
Datensatzart
OBJECT
Standort
K6707
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Sammlungsgruppe
Titel
Benzin-Wagen "LUX"
Umfang
Gewicht: 445 kg
Objektbezeichnung
Akteur
Maße
Breite: 245.0cm
Tiefe: 143.0cm
Höhe: 138.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/138987
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TURTLE
Medien
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Identifikator
190084
Inventarnummer
39262
Datensatzart
OBJECT
Standort
K7309
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Sammlungsgruppe
Titel
Citroen GS
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 393.0cm
Tiefe: 164.0cm
Höhe: 135.0cm
Masse: 880.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/190084
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TURTLE
Medien
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Identifikator
187647
Inventarnummer
37453
Datensatzart
OBJECT
Standort
K5000
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Sammlungsgruppe
Titel
Steyr Baby, Typ 50,
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 360.0cm
Tiefe: 150.0cm
Höhe: 150.0cm
Masse: 815.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/187647
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TURTLE
Medien
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Identifikator
174165
Inventarnummer
24517
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.24
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Sammlungsgruppe
Titel
Volkswagen Käfer, Type 1200 Luxus
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 407.0cm
Breite: 150.0cm
Höhe: 150.0cm
Masse: 740.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/174165
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TURTLE
Medien
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Identifikator
166938
Inventarnummer
17727
Datensatzart
OBJECT
Standort
K8921
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Sammlungsgruppe
Titel
Austro-Daimler 9/25
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 160.0cm
Länge: 400.0cm
Höhe: 210.0cm
Masse: 1250.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/166938
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TURTLE
Medien
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Identifikator
167201
Inventarnummer
17926
Datensatzart
OBJECT
Standort
K6857
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Sammlungsgruppe
Titel
Sportwagen ESA
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 315.0cm
Tiefe: 143.0cm
Höhe: 135.0cm
Masse: 350.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/167201
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TURTLE
Medien
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Identifikator
178915
Inventarnummer
29068
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.24
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Sammlungsgruppe
Titel
Steyr-Puch 500 D - Modell Fiat
Beschreibung
Obwohl das Konzept eines "Volkswagens" in unterschiedlichen Varianten seit den 1920er Jahren in der Automobilindustrie diskutiert wurde, setzte die eigentliche Automobilisierung in Österreich erst in den späten 1950er und zu Beginn der 1960er Jahre ein. Eine Reihe von Automobilen wurden als Einstiegsfahrzeuge konzipiert und sollten den Umstieg vom Motorrad auf das Automobil stimulieren. Bekanntester und auch in Österreich am häufigsten verkaufter "Volkswagen" war dabei der Volkswagen Käfer aus der Bundesrepublik Deutschland. Auf dieses Automobilmodell, dessen Entwicklung auf das Betreiben des NS-Regimes zurückging, kamen 24% der Neuzulassungen in Österreich. Der österreichische Hersteller Steyr-Daimler-Puch AG schuf mit dem Steyr-Puch 500 eine heimische Variante zum Käfer, die ebenfalls auf ein Kaufpublikum abzielte, das sich erstmals ein Automobil leisten konnte und wollte. Das Fahrzeug war ein vollwertiger Viersitzer - bei einer Länge von knapp drei Metern. Die Rückbank war vor allem für Kinder geeignet. Bei der Markteinführung 1957 gab es zunächst nur eine Cabriolimousine - damit kam man angeblich den Gewohnheiten der Motorfahrer entgegen. Ab 1959 bot die Steyr-Daimler-Puch AG das Fahrzeug auch mit festem Dach an - angedeutet mit dem "D" im Namen. Der Preis für einen Puch 500 lag 1957 bei 20.000 Schilling, 1975 bei 29.100 Schilling. (Preisangaben A. Pfoertner, Memoria Austriae, S. 330) In seiner Hochzeit kam der Steyr-Puch 500 in den verschiedenen Varianten auf immerhin 12% der Neuzulassungen in Österreich. Ähnlichkeiten zwischen dem Steyr-Puch 500 (D) und dem VW Käfer finden sich vor allem in der Motorisierung. Der Zweizylinder-Boxermotor mit Gebläsekühlung war - wie beim Käfer - im Heck aufgebaut. Auf eine teure Wasserkühlung verzichteten somit sowohl Käfer als auch Steyr-Puch 500. Mit 493 cm³ Hubraum - vergleichbar einem starkem Motorrad - kam der Steyr-Puch 500 D auf 16 PS / 12 kW Leistung. Der Boxermotor im Heck erlaubte Einsparungen bei Raum, Getriebe, Gewicht und nicht zuletzt Kosten. In der Werbung wurden das von Erich Ledwinka entwickelte vollsynchronisierte Getriebe und der leistungsstarke Boxermotor im Heck auch dazu genutzt, die Bergfähigkeit des Fahrzeugs hervorzuheben. Der Steyr-Puch 500 war ein Fahrzeug aus Österreich für österreichischen Automobilismus: Schließlich kauften die Kunden Automobile auch zu Freizeitzwecken, um mit dem Puch 500 am Wochenende in die Berge zu fahren. Die Betonung österreichischer Interessen war auch deswegen notwendig, weil das Fahrzeug äußerlich ein Italiener war. Aus Kostengründen verzichtete die Steyr-Daimler-Puch AG auf die eigene Herstellung der Karosserie. Stattdessen wurden Pressteile der Karosserie von Fiat übernommen. Im österreichen Sprachgebrauch wurde der Wagen auch liebevoll als "Pucherl", "Puchschammerl" oder "Puch Fünfhundertstel" bezeichnet. Bis heute ist der Steyr-Puch 500 eng mit der nationalen Identitätsbildung verbunden und ein beliebter Oldtimer.
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 296.0cm
Breite: 132.0cm
Höhe: 137.0cm
Masse: 480.0kg
Karl Sträßler
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/178915
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE