Object - 288 Datensätze
 
Medien
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Identifikator
154903
Inventarnummer
11939
Datensatzart
OBJECT
Standort
E1,7.15
-20107.0272992.2124-24500.19true
Titel
Astronomische Prunkuhr Philippus Imsserus
Imser-Uhr
Imsser-Uhr
Umfang
Das Gesamtmaß stellt die Kubatur (Verpackungsrichtlinie) des Objekts dar.
Beschreibung
Diese äußerst komplexe und kunstvoll gebaute astronomische Prunkuhr aus der Mitte des 16. Jahrhunderts ist viel mehr als eine einfache Uhr. Der Automat verkörpert gleichsam das antike Weltbild des Ptolemäus. Die Prunkuhr ermöglicht das Ablesen einer Vielzahl von astronomischen und astrologischen Informationen. Neben Uhrzeit, Tages- und Nachtlänge, dem Zeitpunkt von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sowie Datum und Wochentag, zeigt sie vor allem auch Planetenbewegungen und Sternkonstellationen am Himmel. Zusätzlich sind mit ihrer Hilfe auch astrologische Deutungen möglich. Angetrieben wird sie durch ein kompliziertes Zahnradgetriebe. Sie kann als Symbol für das damals noch immer bestehende mechanistische, geozentrische Weltbild gesehen werden. In diesem antiken Weltbild befindet sich die Erde im Zentrum des Universums und die Himmelskörper bewegen sich wie in einem Uhrwerk um dieses herum. Die Herstellung der Prunkuhr wurde 1554 vom Wittelsbacher Ottheinrich, Fürst von Pfalz-Neuburg, beim Tübinger Professor für Mathematik und Astronomie Philipp Imser von Straßburg (auch unter den Namen Imsser, Immser, Imbser, Ymmser sowie Philippus Imsserus zu finden) in Auftrag gegeben. Sie sollte eigentlich 1555 fertig gestellt sein (am Gehäuse steht auch diese Jahreszahl), doch die Herstellung der Uhr zog sich bis 1561, wobei ab 1556 auch der Heidelberger Uhrmacher Gerhard Emmoser (auch unter dem Namen Gerhart Emmoser von Rainen zu finden) beteiligt war. Der Auftraggeber Ottheinrich starb 1559 und konnte die Fertigstellung nicht mehr erleben. Imser verkaufte die Uhr daraufhin 1561 dem Habsburger Kaiser Ferdinand I. Dessen Sohn Karl II. Franz von Innerösterreich brachte sie vermutlich in seine Residenzstadt Graz. 1750 wurde die Uhr eingemauert in der erzherzoglichen Burg in Graz wiederentdeckt und von Kaiserin Maria Theresia 1752 dem “Museum Mathematicum” der Jesuiten geschenkt. An den Hof nach Wien kam die Uhr schließlich 1801 und gelangte 1890 in das neu gegründete „Museum der Geschichte der österreichischen Arbeit“ – einer Vorgängerorganisation des Technischen Museums Wien. Sie ist heute eines der ältesten und wichtigsten Exponate. ------------------------------ Aufbau und Anzeigen der Prunkuhr im Detail: Die Uhr besteht aus einem viereckigen Unterbau, der an der Oberseite mit einer Balustrade abschließt. Innerhalb dieser Balustrade befindet sich zentriert ein kleinerer achteckiger Aufbau, der oben durch einen Himmelsglobus abgeschlossen ist. Die Grundfläche beträgt 51x51 cm, die Höhe bis zum Himmelsglobus beträgt 88cm. Auf den Ziffernblättern des Unterbaus lassen sich der Lauf der damals bekannten “Wandelgestirne” (Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter, Saturn) in Länge und Breite, sowie die Mondphase ablesen. Auch Vorhersagen von Sonnen- und Mondfinsternissen sind möglich. Zusätzlich zeigt der Unterbau der Uhr auch die Jahreszahl, den Wochentag, sowie Tag und Monat im Julianischen Kalender, die Tag- und Nachtlängen, den Zeitpunkt von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang und auch die Stunden für die Uhrzeitangabe. In die zweiflügelige Tür an der Rückseite des Unterbaus sind Karten eingraviert, die außen das römisch-deutsche Reich mit Italien sowie Ost- und Südeuropa zeigen und innen die iberische Halbinsel bis zum südlichen Irland sowie Frankreich mit Südengland. Auf der Karte sind die Breitengrade angegeben, damit man die Uhr auf den jeweiligen Aufstellungsort einstellen kann. Am oberen Ende des Unterbaus umkreist auf der Galerie eine Frauenfigur einmal pro Stunde den zentralen achteckigen Aufbau und weist dabei mit der Hand über die Ballustrade auf die Minutenzahlen für die Uhrzeitangabe, die auf der Brüstung zu sehen sind. Der achteckige Aufbau hat an jenen vier Seitenflächen, die zu den Ecken der Balustrade schauen, im unteren Bereich Türen. Diese öffnen sich im Viertelstundentakt genau an der Position der Frauenfigur und es tritt eine weitere Figur heraus. Aus der ersten Tür bei Minutenzahl 15 tritt ein Jüngling, bei Minutenzahl 30 ein Mann, bei Minutenzahl 45 ein Greis und zu jeder vollen Stunde erscheint der Tod. Diese Figuren stellen das menschliche Lebensalter dar. Zusätzlich ertönt alle Viertelstunden und zu jeder vollen Stunde eine Glocke. Auf den restlichen vier Seitenflächen zwischen den Türen finden sich gravierte Bilder. Sie zeigen Herakles mit der Himmelskugel, Sternforscher mit Geräten sowie den Tod mit Stundenglas. Im oberen Bereich des Aufbaus finden sich auf sieben der acht Seitenflächen Bilder der Planeten mit Planetenkindern. Die achte und nach vorne zeigende Seitenfläche beinhaltet eine Laube durch die immer eine Planetenfigur als “Stundenherrscher” durchtritt, und zwar genau zur entsprechenden Planetenstunde. Der oben aufgesetzte Himmelsglobus mit den Sternbildern dreht sich in 24 Stunden einmal um seine Achse. Er ermöglicht erst die räumliche Deutung der an den Ziffernblättern des Unterbaus ermittelten Längen- und Breitengrade für die Positionsbestimmung der Wandelgestirne.
Maße
Breite: 51.0cm
Tiefe: 51.0cm
Höhe: 88.0cm
Masse: 82.0kg
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BPA-010920-02: Detailansicht der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-03: Detailansicht der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-04: Detailansicht der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-05: Detailansicht der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-06: Planetenfiguren der Astronomischen Prunkuhr Philippus Imsserus
BPA-010920-07: Stundenfigurentür der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-08: Stundenfigur der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-09: Dreiviertelstundenfigur der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-10: Halbstundenfigur der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-11: Viertelstundenfigurentür der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-12: Viertelstundenfigur der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-13: Minutenfigur der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-14: Drachenmondscheibe der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-15: Astronomische Darstellung auf der Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-16: Astronom mit Sternglobus, Darstellung auf der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-17: Dreiviertelstundenfigurentür der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-18: Darstellung eines Astronoms bei einer Vermessung auf der Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-19: Darstellung von Sträflingen am Pranger auf der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-20: Schlachtbild auf der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-21: Darstellung einer Gerichtsverhandlung auf der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-22: Darstellung eines Turniers am Marktplatz auf der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-23: Darstellung eines Freibads auf der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-24: Astronom bei Vermessungen an einem Sternglobus auf der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-25: Darstellung einer Schenke auf der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-26: Darstellung des Riesen Atlas auf der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-27: Darstellung einer Handelsagentur oder Schiffahrtslinie auf der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-28: Astronomisches Werk der Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-29: Minutenfigur der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus (auf Halterung)
BPA-010920-30: Aufnahme der rechten Seite der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-31: Turm und Kuppel der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-32: Bilddarstellungen auf der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-33: Uhrwerk mit Figuren der Astronomischen Prunkuhr von Philippus Imsserus
BPA-010920-01: Astronomische Prunkuhr des Philippus Imsserus
FA-01-22-01: Fotoarchiv-Bestand zur Imsserus-Uhr
FA-003795: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorderansicht
FA-003796: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorder- und rechte Seite
FA-003799: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorderseite
FA-003797: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, oberer Teil mit Figuren
FA-003798: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, oberer Teil mit Stunden- und Minutenfigur
FA-003800: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Rückseite offen
FA-003801: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, linke Seite
FA-004995: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorder- und linke Seite
FA-004996: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorderansicht
FA-004997: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, rechte Seite
FA-004998: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, oberer Teil mit Figuren
FA-004999: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, oberer Teil mit Dreiviertelstunden- und Minutenfigur
FA-005000: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Rückseite geöffnet
FA-005001: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, vorne offen
FA-005002: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, links offen
FA-005003: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, linker Seitenteil
FA-005004: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, links und vorne offen
FA-005660: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail geöffnet
FA-005661: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, geöffnet, mit Planetenfiguren
FA-005662: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Planetenfiguren
FA-005663: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Minutenfigur
FA-005664: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Stundenfigur
FA-005665: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Halbstundenfigur
FA-005666: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Viertelstundenfigur
FA-005667: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Scheiben rechter Seitenteil
FA-005668: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Scheiben aus dem Vorderteil
FA-005669: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Details Figuren
FA-005670: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Viertelstundenfigurenwerk
FA-005671: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Hauptantriebswerk von vorne
FA-005672: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Hauptantriebswerk von rückwärts
FA-005673: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Viertelstundenfigurenwerk
FA-005674: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Geh- und Schlagwerk
FA-005675: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Zahnkranz mit Minutenfigur
FA-005676: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Weckerwerk
FA-005677: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Kalenderwerk-Rückseite
FA-005678: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Auslösehebel des Schlagwerkes
FA-005679: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Rückseite
FA-005680: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Rückseite des Hauptzifferblattes
FA-005681: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung eines Freibades
FA-005682: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung: Sträflinge am Pranger
FA-005683: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung eines Astronomen
FA-005684: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung eines Turnieres
FA-005685: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Drachenmondscheibe
FA-005686: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung einer Gerichtsverhandlung
FA-005687: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung der Stundenfigur (Tod)
FA-005688: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung einer Schlacht
FA-005689: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung eines Astronomen
FA-005690: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung einer Vermessung
FA-005691: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung mit einem Sternglobus
FA-005692: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung eines Astronomen mit Sternglobus
FA-005693: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Türe der Viertelstundenfigur
FA-005694: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung des Riesen Atlas
FA-005695: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung einer Schiffahrtslinie oder Handelsagentur
FA-005696: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Bilddarstellung einer Schenke am Fluss
FA-005697: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Türen der Rückseite
FA-005698: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorderseite ohne Zeigerscheiben
FA-005699: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Dreiviertelstundenfigur
FA-006238: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorderseite und links
FA-006477: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorderansicht
FA-006478: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Ansicht rechte Seite
FA-006479: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Ansicht linke Seite
FA-006480: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Ansicht rechte Seite
FA-006481: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Turm-Vorderseite
FA-006482: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, linke Seite des Turms
FA-006483: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Halbstunden- und Minutenfigur
FA-006484: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Figur Jahresregent
FA-006485: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Bilddarstellungen
FA-008851: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Zeichnung
FA-008852: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Zeichnung
FA-008853: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Zeichnung
FA-008854: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Zeichnung
FA-008855: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Zeichnung
FA-008856: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Zeichnung von Teilen
FA-008857: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Beschreibung
FA-008858: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Beschreibung
FA-008859: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Beschreibung
FA-008860: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Beschreibung
FA-008861: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Beschreibung
FA-008862: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Beschreibung
FA-008863: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Beschreibung
FA-008864: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Beschreibung
FA-008865: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Beschreibung
FA-008866: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Beschreibung
FA-010059: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorder- und linke Seite
FA-010060: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorder- und rechte Seite
FA-011748: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorderansicht
FA-011749: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, linke Seite
FA-011750: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, rechte Seite
FA-011751: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Rückseite geöffnet
FA-011752: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Rückseite
FA-017309: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Inschrift
FA-017310: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Inschrift
FA-022891: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Rahmen
FA-022892: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Einblick von vorne
FA-022893: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, links offen
FA-022894: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Einblick von Rückseite
FA-022895: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Einblick von Vorderseite
FA-022896: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, rechte Seite innen
FA-022897: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Rahmen
FA-022898: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail innen links
FA-022899: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Innenansicht links
FA-022900: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail linke Seitenfront
FA-022901: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Planetenscheiben
FA-022902: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Scheiben rechts
FA-022903: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Zahnwerk
FA-022904: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Schaltwerk
FA-022905: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Zahnkranz mit Minutenfigur
FA-022906: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Figuren
FA-022907: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Detail Planetenfiguren
FA-023386: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Einblick links
FA-023387: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Einblick links und vorne
FA-023388: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Einblick vorne
FA-024369: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Einblick vorne
FA-024370: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Einblick links
FA-024371: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Einblick rechts
FA-024372: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Einblick vorne und links
FA-024373: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Einblick rechts unten
FA-024973: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Teile "Merkur"
FA-024974: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Teile "Mars"
FA-024975: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Teile "Sonne" und "Venus"
FA-024976: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Teile "Saturn"
FA-024977: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Teile "Drache" und "Mond"
FA-024978: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Teile "Jupiter"
FA-031397: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorderansicht
FA-080886: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorder- und rechte Seite
FA-100007: Astronomische Uhr v. Philippus Imsserus, Vorderansicht
FA-104300: Astronomische Uhr von Philippus Imsserus, Vorderansicht
FA-108062: Astronomische Uhr von Philippus Imsserus, Rückseite
FA-108063: Astronomische Uhr von Philippus Imsserus, Vorderseite
FA-108064: Astronomische Uhr von Philippus Imsserus, rechte Seite
FA-108065: Astronomische Uhr von Philippus Imsserus, linke Seite
FA-080884: Römische und ägyptische Waagen
FA-108003: Natur und Erkenntnis, Astronomische Uhr von Philippus Imsserus
FA-080183: Imsserus-Uhr
18275: Trochoidenzirkel
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/154903
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TURTLE
Medien
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Identifikator
174189
Inventarnummer
24541
Datensatzart
OBJECT
Standort
E3,4.14
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Sammlungsgruppe
Titel
Hammerschmiede
Umfang
Maßstab ca. 1:20
Beschreibung
Das Funktions-Modell zeigt einen mit Wasserkraft angetriebenen Schmiedbetrieb des frühen 19. Jahrhunderts, der u.a. Teile für Mühlen, Flinten, Ketten, Hufeisen, Sensen, Sicheln, Hacken und Krautmesser herstellte. Zwei Schwanzhämmer (mechanische Fallhämmer) wurden durch Nocken, an einem sich drehenden Wellbaum, hochgedrückt und schlugen (fielen) durch das Eigengewicht auf den Amboss. Mehrere Blasebälge betrieb man über ein zweites Wasserrad und fachte damit Feuer in zwei Essen an. Eine Blechschere ließ sich über einen Kurbeltrieb mechanisch betätigen. Nach derzeitigem Wissensstand bildet es mit dem Funktions-Modell Flintenlauf-Fabrik, Inv. Nr. 20249, eine Einheit.
Objektbezeichnung
Akteur
Maße
Breite: 46.0cm
Tiefe: 30.0cm
Höhe: 19.0cm
Verwandte Objekte
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/174189
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE
Medien
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Identifikator
136741
Inventarnummer
300/242
Datensatzart
OBJECT
Standort
K3638AN
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Sammlungsgruppe
Titel
Stechahle
Beschreibung
Stichel mit gebrochener Klinge.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 10.5cm
Tiefe: 2.0cm
Höhe: 2.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/136741
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TURTLE
Medien
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Identifikator
137377
Inventarnummer
523
Datensatzart
OBJECT
Standort
K8771
-18839.60519007.006-54650.285false
Sammlungsgruppe
Titel
Handlocher Lochkartenstanzer Hollerith Dehomag
Beschreibung
Im entstehenden modernen Verwaltungsstaat werden regelmäßig Volkszählungen durchgeführt und statistische Merkmale der Bürger – wie Geschlecht oder Alter – erfasst. Da die Auszählung von Millionen Erfassungsbögen langwierig ist, kommt 1890 bei der Volkszählung in den USA ein von Hermann Hollerith entwickeltes Lochkartenverfahren zum Einsatz. Für jedes Merkmal eines Befragten wird an einer bestimmten Stelle einer Karte ein Loch gestanzt. Zur Sortierung der Karten nach bestimmten Merkmalen ertastet eine Maschine die Lochpositionen und ordnet die Karten in entsprechende Fächer ein. Noch im selben Jahr wird das Hollerith-Verfahren bei der Volkszählung in Österreich eingesetzt. Im Ersten Weltkrieg werden per Lochkarte Nachschubgüter verwaltet, in den Jahren danach Wirtschaftsbetriebe und die Institutionen des entstehenden Sozialstaats. Im Dritten Reich unterstützt sie das Aussortieren von Menschen für den Arbeits- und Kriegsdienst, letztlich auch für Deportation und Holocaust.
Maße
Breite: 21.5cm
Tiefe: 13.0cm
Höhe: 12.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/137377
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE
Medien
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Identifikator
137623
Inventarnummer
643
Datensatzart
OBJECT
Standort
E1,8.13
-26818.123669.381-43788.38false
Sammlungsgruppe
Titel
Modell einer Watt'schen Balancier-Dampfmaschine
Beschreibung
Das als "Meisterstück" gefertigte Modell einer Dampfmaschine zeugt von der Begeisterung und auch vom handwerklichen Können der damaligen Techniker.
Maße
Breite: 74.0cm
Tiefe: 36.0cm
Höhe: 56.5cm
Masse: 29.7kg
Feinerschlossene Gruppen
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/137623
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE
Medien
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Identifikator
165331
Inventarnummer
17135
Datensatzart
OBJECT
Standort
K8028
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Sammlungsgruppe
Titel
Eiserne Handpresse Löser Pressfreiheit
Beschreibung
Die Verwendung von Gusseisen anstatt Holz zur Herstellung von Druckerpressen macht den Buchdruck effizienter. Mechanische Hebel anstatt der Schraubspindel ermöglichen höheren Anpressdruck bei geringerem Kraftaufwand. In der Ära der Revolution steigt der Bedarf an Druckerzeugnissen, was darin zum Ausdruck kommt, dass das Modell der Firma Heinrich Löser aus dem Jahr 1848 „Pressefreiheit“ genannt wurde. Mit solchen eisernen Druckpressen werden im Revolutionsjahr 1848 unter anderem Flugzettel und Zeitungen gedruckt. Nach dem Sturz Metternichs und seines Zensurapparats steht es jedem Bürger frei, seine Meinung öffentlich zu äußern und zu drucken. In Wien entsteht eine vielfältige Druckschriftenlandschaft, die allerdings nach Niederschlagung der Revolution durch kaiserliche Truppen wegen der neuerlich einsetzenden Zensur wieder verschwindet.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 110.0cm
Tiefe: 180.0cm
Höhe: 177.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/165331
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE
Medien
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Identifikator
165799
Inventarnummer
17345/1
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,6.15
0.00.00.0true
Sammlungsgruppe
Titel
Druckerpresse Hölzerne Spindelpresse von Kaiser Joseph II.
Beschreibung
Die Buchdruckerpresse, wie sie Johannes Gutenberg geschaffen hat, beschleunigt die Produktion von Schriften und Büchern enorm und führt dazu, dass sich Nachrichten und Wissen verbreiten. Es heißt, an dieser Handpresse habe der nachmalige Kaiser Joseph II. in jungen Jahren das Druckerhandwerk unter Führung von Johann Thomas Trattner erlernt. Später, als Kaiser, fühlte er sich aufklärerischen Ideen verpflichtet, die dank des Buchdrucks rasch Verbreitung fanden. Bezeichnenderweise war er es, der die Vorzensur auf Druckwerke aufhob und eine „erweiterte Preßfreiheit“ in Kraft setzte.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 71.0cm
Tiefe: 124.5cm
Höhe: 166.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/165799
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE
Medien
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Identifikator
165892
Inventarnummer
17361/1
Datensatzart
OBJECT
Standort
K7354
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Sammlungsgruppe
Titel
Chater Lea 545
Beschreibung
In den 1920er Jahren vertrieben Gayer & Schardmüller im 3. Wiener Gemeindebezirk in der Schimmelgasse die englischen Motorräder der Marke Chater Lea. Chater Lea hatte sich spätestens 1924 in der 350er Klasse einen Namen gemacht, als Dougal Marchant die 100 Meilen Grenze mit mehr als 162 km/h überschritt. Auch in Österreich wurde dieser Rekord in Anzeigen beworben (vgl. Der Motorradfahrer vom 21.8.1925, S. 12). Gayer & Schardmüller traten bei Rennen an (Der Motorradfahrer, 22.09.1926, S. 17), und Michael Gayer [manchmal auch: Geyer] gewann auf der Chater Lea 350 zahlreiche Rennen (Der Motorradfahrer 22.10.1928, S. 54). Neben der Sportmaschine 350 boten Gayer & Schardmüller diesen Typ, die Chater Lea 545, als solide Touren- und Beiwagenmaschine an (Der Motorradfahrer 8.9.1926, S. 34-35). Aus den Akten des Museums geht hervor, dass diese Chater Lea 545 mit der Motornummer 595-1 und der Rahmennummer W12492 mit einem altem Zylinder, einem Soziussitz, einer alten Motorradkette, zahlreichen Werkzeugschlüsseln, einer Zange und einer Drahtbürste, sowie der Einzelgenehmigung und zwei Briefen der Firma Chater-Lea von 1958 in die Sammlung aufgenommen wurde. Die Einzelgenehmigung stammt aus dem Jahr 1953 als Ersatz für einen früheren, verloren gegangenen Kraftfahrzeugbrief. Es ist nicht überliefert, ob ihr ehemaliger Besitzer, der dem Museum 1963 das Motorrad schenkungsweise überließ, die Maschine bei Gayer & Schardmüller kaufte. In jedem Falle half Michael Gayer 1958 beim Motortuning in Wien, nachdem der Eigentümer bei Chater Lea in England einen neuen Zylinder für seine alte Maschine geordert hatte. Das Motorrad hat einen offenen Rahmen, bei dem das Motorgehäuse die Verbindung zwischen den unteren Rahmenteilen herstellt. Der Rahmen besteht aus nahtlosgezogenem Stahlrohr mit 5 mm Wand. Die Verbindung der einzelnen Teile erfolgt durch übergeschobene Muffen, die mit den Rohren hart verlötet sind. Die Rahmenlackierung ist schwarzer Nitrolack. (Alle Befunde zur Lackierung und Farbgebung, Vernicklung und Verchromung nach Ruth Knünz, Restaurierung und Konservierung eines Motorrades Chater-Lea, Baujahr 1927, Diplomarbeit an der Hochschule für angewandte Kunst 1993). Eine üblicherweise am Rahmen rechts befindliche Datierung ist durch die dicke Lackierung kaum mehr leserlich. Am Gepäckträger sind rechts und links zwei kleine lederne Satteltaschen angebracht. Der Soziussitz (Inv. Nr. 17361/5) ist im Museum nicht montiert. Am Rahmen befinden sich drei Montagevorrichtungen für den Seitenwagen. Für den Viertakt-Einzylindermotor mit gesteuerten, hängenden Ventilen ist in der Einzelgenehmigung von 1953 ein Hub von 96 mm bei einer Bohrung von 85 mm angegeben. Dies ergibt einen Gesamthubraum von 5447 mm2. Da Chater Lea beim Austausch des Zylinders 1958 (siehe alter Zylinder Inv. Nr. 17361/2) nur noch 85,5 mm Zylinder auf Lager hatte, übernahm Michael Gayer laut dem beigelegtem Briefwechsel zwischen damaligen Eigentümer und Chater Lea die Anpassung der Ventilsätze. Da der neue Zylinder eine Bohrung von 85,5 mm hat, ergibt sich ein geringfügig größerer Hubraum von 5512 mm2. Der Motorzylinder ist aus Gusseisen, das darunterliegende Kurbelwellengehäuse aus Aluminiumguss. Als größte Nutzleistung für den Motor mit der ursprünglich kleineren Bohrung werden 10 PS / 7,4 KW bei 3000 Umdrehungen in der Minute angegeben. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 100 km/h angegeben. Für diese Maschine mit höherem Hubraum sind keine Zahlen vorhanden. Der Benzintank fasst 9 Liter Kraftstoff, der Benzinverbrauch auf 100 km wird mit 3,6 Liter angegeben. Die Sattelspitze des Sattels Typ Terry aus Kunstleder ist in der Form des Benzintanks aufgenommen. Die Sattelhöhe vom Boden beträgt 55 cm. Die Kniekissen am Benzintank stammen aus den 1950er Jahren und sind von Semperit. Ursprünglich war die Originalfärbung der Schriftfelder am Benzintank hellblau. Durch die natürliche Gilbung des Transparentlackes und einen später aufgetragenen gelblichen Überzug ist optisch ein Grün entstanden. Der Öltank, der unterhalb des Sattels am Rahmenrohr hängend befestigt ist, fasst 1,6 Liter Öl. Der Ölverbrauch wird pro 100 km mit 3,6 Liter angegeben. Für das schnelle Tourenfahren wurde in den damaligen Veröffentlichungen eine 25%ige Benzol-Beimischung empfohlen (vgl. Der Motorradfahrer vom 8.10.1926, S. 22-23). Die Ölpumpe ist an der Verdecklung des Kurbelwellengehäuses angeschraubt. Der Anschluss ist an dieser Maschine leicht eingebrochen. Der Zweidüsenvergaser Binks ist offen, ohne zusätzliche Ummantelung, neben dem Motorzylinder montiert. Die Zündung erfolgt mit Hilfe eines Hochspannungsmagneten BTH (The British Thomson-Houston Company). Der Magnetapparat ist hängend am Unterrohr montiert. Der Antrieb der Zündspule erfolgt über Kette. In der damaligen Beschreibung des Motorrads wurde hervorgehoben, dass die drei Kettengehäuse des Motorrads separat abnehmbar sind (Der Motorradfahrer vom 8.10.1926, S. 23). Die Kraftübertragung erfolgt über eine Lamellenkupplung und Sturmey Archer Dreigang-Getriebe mit Fußschaltung über die Kette auf das Hinterrad. Bemerkenswert ist die Fußschaltung. Es scheint, als ob die ursprüngliche Schwertschaltung mit kugligem Holzgriff, die mit der rechten Hand leicht rückwärts geführt betätigt werden musste, umgebogen und daraus ein Fußschalter mit halbrunder Holz-Trittfläche geformt wurde. Das Getriebegehäuse besteht aus Aluminiumguss und ist in zwei Teilen gegossen, mit aufgeschraubter Verdeckelung. Die Lenkung ist mit einem Steuerungsstoßdämpfer "André" ausgestattet. An der Lenkstange sind mit Klemmuffen die Hebel für die Kupplung, den Dekompressor, die Zündzeitpunktverstellung, das Standgas, die Vorderradbremse und das Gas angebracht. Der rechte Griff für das Gas ist nur mehr als Fragment vorhanden. Der linke Semperit-Elite-Griff aus den 1950er Jahren ist eingerissen und stark versprödet. Beide Griffe sind separat gelagert. Die Lenkstange ist verchromt, unter den Griffen vernickelt. Die Verchromung ist später aufgebracht worden, original war die Lenkstange vernickelt. Vorder- und Hinterradbremsen sind Innenbackenbremsen, die durch Rändelscheiben handverstellbar sind. Der Auspuff mit Auspuffrohr und Auspufftopf ist aus doppelt gestrecktem Stahlblech hergestellt. Das Auspuffrohr ist vernickelt, der Auspufftopf ist verchromt. Das Motorrad ist mit zwei 27 x 2 3/4 Dunlop Drahtreifen ausgestattet. Über die Nutzungsgeschichte dieser Chater-Lea ist weiter nichts bekannt.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 220.0cm
Tiefe: 80.0cm
Höhe: 105.0cm
Masse: 150.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/165892
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TURTLE
Medien
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Identifikator
154071
Inventarnummer
11414
Datensatzart
OBJECT
Standort
K3833
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Sammlungsgruppe
Titel
Vélocipède Michaux
Beschreibung
Dieses Velociped des Pariser Herstellers Michaux wurde dem Museum 1935 von einer Privatperson übergeben. Der Hersteller Michaux hatte während der Produktionszeit seiner Velozipede drei verschiedene Adresse. Ein Schild auf der Sattelfeder dieses Velozipeds weist die dritte Adresse des Pariser Produzenten auf, 27 Rue Jean Goujon. An diesen Ort zogen die Michaux' 1868. Im April des darauf folgenden Jahres löste sich das Haus Michaux et Cie auf, so dass dieses Velociped mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf das Jahr 1868 datiert werden kann. Es ist ein typisches Michaux Tretkurbelrad der späteren Bauart mit diagonalem, vierkantigem Rahmen (vgl. Inv. Nr. 1509) und Vordergabel aus Eisen. Der Rahmen läuft nach vorne hin in einem auffälligen Schnörkel aus. Die Lenkstange ist gerade und mit dunklen Holzgriffen versehen. An den Pedalen gibt es Gewichte. Die Holzspeichenräder vorne und hinten haben einen roten Zierstreifen. Das Vorderrad hat einen Durchmesser von 90cm mit aufgeschrumpftem Eisenband. Das Hinterrad hat einen Durchmesser von 75 cm mit aufgeschrumpften Eisenband. Die Speichen des Hinterrads sind größtenteils ergänzt. Die Klotzbremse auf das Hinterrad wurde über Flaschenzug von der Lenkstange aus durch Drehen der Lenkstange betätigt, eine Konstruktion, die Michaux 1868 einführte. Der Lederzug ist neuerem Datums und vermutlich im Museum ergänzt. Die Sattelstange ist gefedert, der Ledersattel vermutlich jüngerem Datums als das Veloziped und mit Rosshaar gepolstert.
Objektbezeichnung
Maße
Länge: 180.0cm
Breite: 65.0cm
Höhe: 120.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/154071
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TURTLE
Medien
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Identifikator
145195
Inventarnummer
6272
Datensatzart
OBJECT
Standort
E3,3.14
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Sammlungsgruppe
Titel
Ordinäres Hufeisen, einfaches Hufeisen
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 11.0cm
Tiefe: 11.0cm
Höhe: 1.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/145195
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TURTLE