Object - 64 Datensätze
 
Medien
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Identifikator
259697
Inventarnummer
64767
Datensatzart
OBJECT
Standort
K1793E
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Sammlungsgruppe
Titel
Befeuchter für Telegrammstreifen
Objektbezeichnung
Akteur
Maße
Breite: 7.0cm
Tiefe: 7.0cm
Höhe: 13.5cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/259697
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TURTLE
Medien
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Identifikator
591380
Inventarnummer
102898
Datensatzart
OBJECT
Standort
K8868
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Sammlungsgruppe
Titel
Zeitstempeluhr für Telegramme der Telegrafenzentralstation
Akteur
Maße
Breite: 17.5cm
Tiefe: 21.5cm
Höhe: 30.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/591380
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TURTLE
Medien
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Identifikator
586985
Inventarnummer
94328
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,7.14
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Sammlungsgruppe
Titel
Druckform einer Linotype-Setzmaschine: Telegramm des Illustrierten Wiener Extrablatt 1898
Beschreibung
Die Druckform zeigt den Satz für die Titelseite des Illustrierten Wiener Extrablatts vom 13. Jänner 1898 mit der Schlagzeile "Zola über den Eszterhazy-Prozeß".
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 14.0cm
Tiefe: 20.0cm
Höhe: 2.0cm
: 1.0
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/586985
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TURTLE
Medien
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Identifikator
111026329
Inventarnummer
E-01
Datensatzart
OBJECT
Standort
B16,a03
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Titel
Ballspenden: Tanzkarten 1887-1914
Ebene
FILE
Umfang
47 Stück
Beschreibung
Die kleine Sammlung besteht aus sogenannten "Damenspenden", die zwischen 1887 und 1914 auf Wiener "Postbällen" an die weiblichen Ballgäste verteilt wurden. Ball- oder Damenspenden waren entweder kunstvoll gestaltete Tanzkarten oder einfallsreich ausgeführte Miniaturgegenstände aus Karton, Holz, Leder, Blech oder Bronze, die zum Sujet des Balles passten und zusammen mit Tanzkarten verschenkt wurden. Derlei "Galanteriewaren" konnten en miniature ausgeführte Telegrafenapparate und Lokomotiven sein, Fahrräder, Briefkästen und Posthörner, Bilderalben und Geldbörsen, Kaffeemühlen und Fächer - in einem Fall sogar lebende Kanarienvögel in vergoldeten Käfigen, die der Wiener Tierhändler Joseph Günther 1895 für den Bukarester Hofball nach Rumänien lieferte. Wiener Ballberichte um 1900 brachten nicht nur Beschreibungen, sondern auch Zeichnungen der schönsten Damenspenden. Berühmt für elegante Damenspenden waren die Unternehmen von Friedrich Wilhelm Papke und August Klein; letzterer ließ laut dem "Wiener Amtsblatt" 1883 seine "Tanzordnung in Form eines Telephon-Apparates" sogar bei der Wiener Handels-und Gewerbekammer als Muster schützen. Die "Tanzkarten" dieser Sammlung wurden für die alljährlichen Wohltätigkeitsbälle der k. k. Post in Wien hergestellt. Der Erlös dieser Bälle ging an Vereine, die bedürftige Post- und Telegraphenbedienstete oder deren Hinterbliebenen unterstützten. "Tanzkarten" waren kleine, mit einem winzigen Bleistift ausgestattete Notizbücher, die die Damen beim Betreten des Ballsaales erhielten. In ihnen war die feste Abfolge an Tänzen abgedruckt. Neben den Tänzen wurden die Namen der Herren eingetragen, die für diesen Walzer oder jene Polka zugesagt und sich damit "engagiert" hatten. Mittels eines Häkchen konnte die Dame die Tanzkarte am Kleid befestigen, sodass weder Ballspende noch Tanzpartner verloren gingen. Viele der Tanzkarten kommen aus der Firma von Friedrich Wilhelm Papke, und fast alle stammen aus dem Nachlass von August Eduard Granfeld (1845-1915). Granfeld war in den 1890er Jahren ein hochrangiger Baurat in der Technischen Abteilung der k. k. Post- und Telegraphendirektion in Wien und wird in der Wiener Presse mitunter als Gast dieses oder jenes Balls erwähnt, auf dem die Tanzkarten verteilt wurden. Namen sind in den Büchlein nicht eingetragen; möglicherweise handelt es sich um überzählige oder Musterexemplare, die Granfeld zur Erinnerung aufbewahrte. Ballspenden waren auch Sammlungsgegenstände und sind es geblieben. Berühmt im Wien der 1890er Jahre war die Ballspenden-Sammlung von Henriette Nilius (1812-1895), die im Wien Museum aufbewahrt wird. Einer der heute (2019) größten privaten Ballspendensammlungen in Wien umfasst rund 2600 Stücke aus der Zeit zwischen 1843 und 1914.
Objektbezeichnung
Maße
Höhe: 0.0cm
Breite: 0.0cm
Dicke: 0.0cm
Teile
E-0187: Briefkastenmodell ohne Tanzkarte um 1890
E-0188: Tanzkarte des Ball der k. k. Briefträger 1887
E-0189: Tanzkarte des Balls der k. k. Briefträger 1895
E-0190: Tanzkarte des Balls der k. k. Briefträger 1896
E-0191: Tanzkarte des Balls der k. k. Post- und Telegrafenbediensteten 1901
E-0192: Tanzkarte des Balls der k. k. Post- und Telegrafenbediensteten 1902
E-0193: Tanzkarte des Balls der k k. Post- und Telegrafenbediensteten 1903
E-0194: Tanzkarte des Balls der k. k. Post- und Telegrafen-Bediensteten 1905
E-0195: Tanzkarte des Balls der k. k. Post- und Telegraphen-Bediensteten 1906
E-0216: Tanzkarte des Depeschenträger-Balls 1891
E-0217: Tanzkarte des Balls der k. k. Briefträger 1891
E-0218: Tanzkarte des Balls der k. k. Briefträger 1892
E-0219: Tanzkarte des Depeschenträger-Balls 1892
E-0220: Tanzkarte des Balls der k. k. Briefträger 1893
E-0221: Tanzkarte des Depeschenträger-Balls 1893
E-0222: Tanzkarte des Balls der k. k. Briefträger 1894
E-0223: Tanzkarte des Depeschenträgerballs 1894
E-0224: Tanzkarte des Depeschenträger-Kränzchens 1895
E-0225: Tanzkarte des Depeschenträgerballs 1896
E-0226: Tanzkarte des Balls der k. k. Briefträger 1897
E-0227: Tanzkarte des Depeschenträgerballs 1897
E-0228: Tanzkarte des Balls des Reichsvereins der k. k. Post- und Telegraphen-Bediensteten Österreichs 1898
E-0229: Tanzkarte des Balls der k. k. Briefträger 1898
E-0230: Tanzkarte des Balls der Depeschen-Austräger 1898
E-0231: Tanzkarte des Balls des Reichsvereins der k. k. Post- und Telegraphenbediensteten Österreichs 1899
E-0232: Tanzkarte des Balls der k. k. Briefträger 1899
E-0233: Tanzkarte des Balls des Reichsvereins der k. k. Post- u. Telegraphen-Bediensteten Österreichs 1900
E-0234: Tanzkarte des Balls der k. k. Briefträger 1900
E-0235: Tanzkarte des Depeschenträgerballs 1900
E-0236: Tanzkarte des Balls der k. k. Post- und Telegraphenbediensteten 1901
E-0237: Briefkastenmodell mit Tanzkarte eines Balls der k. k. Briefträger (vermutlich)
E-0238: Samtbeutel ohne Tanzkarte eines Balls der k. k. Depeschenträger (vermutlich)
E-0239: Monarchiewappen
E-0240: Monarchiewappen
E-0241: Monarchiewappen
E-0242: Kartenbriefminiatur (Fragment einer Ballspende)
E-1082: Kästchen - Ballspende für Ball des Landesverbandes der k. k. Post-und Telegraphenbediensteten Nied. Öst. 1914
Feinerschlossene Gruppen
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111026329
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TURTLE
Medien
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Identifikator
111026341
Inventarnummer
E-0216
Datensatzart
OBJECT
Standort
B16,a03
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Titel
Tanzkarte des Depeschenträger-Balls 1891
Ebene
ITEM
Beschreibung
Zweiteilige Ballspende in Form eines Kuvertetuis, das die Tanzordnung enthält. - Taschenförmiger Umschlag, oben offen, aus cremefarbener Seide. Auf der Vorderseite in schwarz eine Aufschrift, die heute so gut wie nicht mehr, um 1960 aber zumindest in Bruchstücken zu lesen war: "13. Telegramm ... (?) An eine Tänzerin in Schwenders Colloseum Rudolfsheim ... übergeben am 28. Februar 1891 um 7:30 ... 1401 (?)" Die Rückseite: Der Umschlag in Form einer Faltung zusammengefügt, mittig ein gezacktes Papiersiegel von 2 cm Durchmesser mit dem schwarzen Aufdruck "K.K. Staats-Telegraphen-Amt" und dem k. k. Doppeladler. An der Taschenöffnung eine schwarzgelbe Kordelschnur mit sechs Quasten in gelb und schwarz und einem Häkchen, mit dem Ballspende am Kleid der Dame befestigt werden konnte. Weiters ein Büchlein in rosafarbenem Seidenumschlag, am Seitenrand mit einer rosa Steckhülse für einen dünnen Bleistift. Auf der Innenseite Firmenaufdruck in Goldfarbe: "August Klein k. u.k. Hoflieferant Wien Graben 20". Erstes Blatt mit Aufdruck in gold: " Schwenders Colloseum Samstag den 28. Februar 1891." Die folgenden acht Blätter enthalten die Tanzordnung "vor" und "nach der Ruhe" - 11 Tänze vor der Pause, 12 Tänze danach. Für den ersten Walzer in der zweiten Hälfte galt Damenwahl. Die Damenspende stammt aus dem Sortiment von August Klein, einem renommierten Wiener Hersteller von "Leder-Galanteriewaren und Bronzen", k.u. k. Hoflieferant mit Geschäftskontakten zu vielen europäischen Höfen. August Klein ist wie F. W. Papke ein häufig genannter Name in Wiener Ballberichten um 1900, wenn es um die Damenspenden geht. Die Depeschenträger der k.k. Post- und Telegrafenverwaltung feierten ihren Ball 1891 in "Schwenders Colosseum", einem riesigen Vergnügungsetablissement an der Äußeren Mariahilferstrasse im 15. Wiener Gemeindebezirk, das in diesen Jahren auch regelmäßig Ort für Veranstaltungen der Arbeiterbewegung war - u. a für "Arbeiter-Bälle" bei Eintritt um 30-40 Kreuzer (die Hälfte des üblichen Preises für Ballkarten). Immer wieder werden die Säle im "Colossseum" neu dekoriert und neu benmannt. 1892 wirbt das "Colosseum" mit einem türkischen Café, mit dem Amor- und dem Flora-Saale und einer "Prachtbierhalle". Die 1890er Jahre waren das letzte Jahrzehnt in der Geschichte des Etablissements, das sich aus bescheidenen Anfängen als Kaffeehaus 1835 zum größten Vergnügungszentrum Wiens zwischen den 1850er und 1870er Jahren entwickelte. Infolge neuer großer Etablissements verlor das "Colosseum" an Publikum. Nach dem Frühjahr 1897 wurde der Betrieb geschlossen, 1898 die Anlage demoliert. Die Tanzkarte befand sich im Besitz von Ing. August Eduard Granfeld (1845-1915), einem hochrangigen Baurat in der Technischen Abteilung der Post- und Telegraphendirektion in Wien.
Objektbezeichnung
Maße
Höhe: 5.0cm
Breite: 7.0cm
Höhe: 14.0cm
Höhe: 6.7cm
Breite: 4.4cm
Breite: 8.8cm
Feinerschlossene Gruppen
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111026341
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TURTLE
Medien
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Identifikator
111026345
Inventarnummer
E-0221
Datensatzart
OBJECT
Standort
B16,a03
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Titel
Tanzkarte des Depeschenträger-Balls 1893
Ebene
ITEM
Beschreibung
Ballspende in Form eines Schildes. Auif der Vorderseite auf schräg gestreiftem Feld aus Seide (ehemals schwarz-gelb, heute schwarz-creme) aufgelegt eine angedeutete Rohrpostanlage mit 2 Rohren und Bussole aus Metallblech. Im unteren Bereich Monarchiewappen mit Posthorn. Auf der Rückseite, mit schwarzem Leinen bespannt, ist ein kleines Buch befestigt, dessen Außenumschlag die Form eines goldgeprägten Briefkuverts darstellt und die goldfarbene Aufschrift "Telegramm" trägt. Am Seitenrand ist ein dünner Bleistift in zwei schwarz-gelben seidenen Steckhülsen eingesteckt. Er dient gleichzeitig als Verschluß. Eine schwarz-gelb gedrehte Kordelschnur mit Quaste endet mit einem Häkchen zum Befestigen am Kleid. Am unteren Schildrand links und rechts je eine schwarz-gelbe Quaste. Das Büchlein enthält 13 Blätter. Auf dem ersten Blatt die goldfarbene Aufschrift 1. Blatt: "Erinnerung - am 4. März 1893 - Tanz-Ordnung - Schwender-Colosseum". Die Blätter 2 bsi 10 beinhalten die Tanzordnung; 14 oder 15 vor, 16 Tänze nach der Ruhe - der erste Walzer nach derr pause wie üblich mit Damenwahl. Auf der Rückseite des 11. Blattes der Firmenaufdruck. Obwohl nicht der erste Wohltätigkeitsball der Wiener Depeschenträger, geht das "Deutsche Volksblatt" am 14. Jänner in einer Ankündigung näher auf den eigentlichen Anlass des Balls ein, nämlich die Not der meisten Telegrammboten in Wien, die kein fixes Gehalt bezogen, sondern nur nach Stückzahl der ausgelieferten Telegramme ("Depeschen") bezahlt wurden. Um ihre Not zu lindern, veranstaltete der "immer noch provisorische" Kranken- und Unterstützungsverein in Schwenders "Coloseum" am 4. März einen großen Ball in sämtlichen Sälen und im "Paragraphen-Zimmer", mit sechs "Musikchören" und einem "Juxbazar mit werthvollen Treffern". Am 9. März, fünf Tage nach dem Ball, weiß das "Deutsche Volksblatt" zu berichten, daß der Ball ein "ganz außerordentlich Erfolg" gewesen sei. 3000 Gäste hatten sich eingefunden - unter ihnen Hofrat v. Kamler, Oberpostrat Eduard Effenberger, Baurat Granfeld und Postkommissär Dr. Czezik-Müller - und wurden von nicht weniger als sechs Musikkapellen unterhalten. Neben einem reich dotierten "Juxbazar" wird im Ballbericht auch die "höchst sinnreiche" Damenspende nach einem Entwurf des Vorstandes des Unterstützungsvereins, Michael Fürst, erwähnt. Die Tanzkarte befand sich im Besitz von Ing. August Eduard Granfeld (1845-1915), einem hochrangigen Baurat in der Technischen Abteilung der Post- und Telegraphendirektion in Wien. Granfeld war einer der prominenten Gäste des Balls.
Objektbezeichnung
Maße
Höhe: 9.5cm
Breite: 7.0cm
Höhe: 20.0cm
Breite: 10.3cm
Feinerschlossene Gruppen
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111026345
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE
Medien
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Identifikator
111026347
Inventarnummer
E-0223
Datensatzart
OBJECT
Standort
B16,a03
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Titel
Tanzkarte des Depeschenträgerballs 1894
Ebene
ITEM
Beschreibung
Ballspende in Form eines Schildes. - Auf der Vorderseite auf rotem Samt (verblichen) ein metallenes Hufeisen mit Goldinschrift "Dank Dem Gold'nen Wiener Herz" auf rotem Grund mit einem Kranz aus silberfarbenen Eichenblättern. In der Mitte ein metallenes goldfarbenes Herz. Am unteren Rand befindet sich eine rote Quaste. - Auf der Rückseite auf weißem Leinen ein rosarotes Büchlein mit der eingeprägten Goldaufschrift am Außendeckel: "Die Depeschen-Austräger Wien's". Am Seitenrand ist ein dünner Bleistift in zwei roten Samt-Steckhülsen eingesteckt. Er dient gleichzeitig als Verschluß. Eine rote Kordelschnur endet mit einem Häkchen zum Befestigen der Ballspende am Kleid der Dame. Innen: 14 Blätter. 2 Blatt: "Erinnerung - am 3. März 1894 - Tanzordnung - Schwender - Colosseum". Das dritte bis neunte Blatt beinhalten die Tanzordnung: 10 Tänze vor, 8 Tänze nach der Ruhe; der erste Walzer nach der Pause bietet Damenwahl. Die Depeschenträger der k. k. Post- und Telegrafenverwaltung feierten ihren Ball traditionsgemäß in "Schwenders Colosseum", einem riesigen Vergnügungsetablissement an der Äußeren Mariahilferstrasse im 15. Wiener Gemeindebezirk, das in diesen Jahren auch regelmäßig Ort für Veranstaltungen der Arbeiterbewegung war (im Dezember 1867 fand hier die Gründungsversammlung des Wiener Arbeiterbildungsvereins statt). Die 1890er Jahre waren das letzte Jahrzehnt in der Geschichte des Etablissements, das sich aus bescheidenen Anfängen als Kaffeehaus 1835 zum größten Vergnügungszentrum Wiens zwischen den 1850er und 1870er Jahren entwickelte. Infolge neuer großer Etablissements verlor das Colosseum an Publikum. 1897 wurde der Betrieb geschlossen, 1898 die Anlage demoliert. Die Tanzkarte befand sich im Besitz von Ing. August Eduard Granfeld (1845-1915), einem hochrangigen Baurat in der Technischen Abteilung der Post- und Telegraphendirektion in Wien. Granfeld war einer der prominenten Gäste des Balls.
Objektbezeichnung
Akteur
Maße
Höhe: 7.0cm
Breite: 5.5cm
Höhe: 19.5cm
Breite: 0.0cm
Feinerschlossene Gruppen
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111026347
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE
Medien
https://data.tmw.at/object/111026348/turtlehttps://data.tmw.at/object/111026348/xml
Identifikator
111026348
Inventarnummer
E-0224
Datensatzart
OBJECT
Standort
B16,a03
0.00.00.0false
Titel
Tanzkarte des Depeschenträger-Kränzchens 1895
Ebene
ITEM
Beschreibung
Ballspende in Form eines in schwarz gebundenen Büchleins mit gelbem Rücken (Leder?). - Auf der Vorderseite im linken Eck oben goldgeprägtes Monarchiewappen. Darunter schräg verlaufende geprägte Goldschrift: "Wohlthätigkeits-Kränzchen der k. u. k. (sic) Depeschenträger Wiens 1895" . Rückseite leer. - Innen: Die Innenseiten des Umschlags goldfarbenes Papier mit weissem Blumenmuster. Vier Blätter mit der Tanzordnung; 10 Tänze vor, acht Tänze "nach der Ruhe"; der erste Tanz nach der Pause wie gewöhnlich ein Walzer mit Damenwahl. Auf dere ersten bedruckten Seite handschriftliche Bleistiftnotiz: "2. März 895"; von dem Besitzer A. E. Granfeld? ). Am Seitenrand ist ein dünner Bleistift in 2 gelben Steckhülsen eingesteckt. Er dient gleichzeitig als Verschluß. Eine schwarz-gelbe Kordelschnur mit 1 Quaste endet mit einem Häkchen zum Befestigen am Kleid. Bei dem Aufschrift "k. u. k. Depeschenträger" dürfte es sich um einen Druckfehler handeln; die von der königlichen ungarischen Post getrennte österreichische Post bzw. Telegraphie war stets k. k., niemals k. u. k. (außer im Kriegsfall als Feldpost). Gefeiert wurde offenbar - obwohl auf der Tanzpende nicht vermerkt - wieder in "Schwender's Colosseum", einem riesigen (und bereits betagten) Vergnügungsetablissement an der Äußeren Mariahilferstrasse. Der Erlös des Wohltätigkeitsfestes ging wie immer an die Kasse des Kranken-Unterstützungs-Vereins der Depeschenträger in Wien. Dessen Vorstand Michael Fürst bedankte sich am 20. März in der "Presse" im Namen aller Mitglieder für die Spenden der "Juxbazar"-Gegenstände und sprach auch der "löblichen Presse" Dank aus für die "publizistische Förderung" der Veranstaltung. Die Tanzkarte befand sich im Besitz von Ing. August Eduard Granfeld (1845-1915), einem hochrangigen Baurat in der Technischen Abteilung der Post- und Telegraphendirektion in Wien. Granfeld war einer der prominenten Gäste des Balls.
Objektbezeichnung
Akteur
Maße
Höhe: 7.0cm
Breite: 5.3cm
Höhe: 20.5cm
Breite: 10.5cm
Feinerschlossene Gruppen
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111026348
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE
Medien
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Identifikator
111026349
Inventarnummer
E-0225
Datensatzart
OBJECT
Standort
B16,a03
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Titel
Tanzkarte des Depeschenträgerballs 1896
Ebene
ITEM
Beschreibung
Ballspende eines in braun gebundenen Büchleins. Vorderseite: Aufgelegtes Monarchiewappen (stark beschädigt). Rückseite leer. Innen: Acht Blätter. 1. Blatt mit der Aufschrift: "Erinnerung - 7. März 1896 - Tanz-Ordnung". Das zweite bis siebte Blatt beinhalten die Tanzordnung: zehn Tänze vor, acht Tänze nach der Ruhe; wie üblich der erste Tanz nach der Pause ein Walzer und Damenwahl. Am Seitenrand ist ein dünner Bleistift in zwei goldfarbenen Metallsteckhülsen eingesteckt. Er dient gleichzeitig als Verschluß. Eine schwarz-gelbe Kordelschnur mit 1 Quaste und Häkchen zum Befestigen der Ballspende am Kleid der Dame. Obwohl auf der Tanzpende nicht vermerkt, wurde der Ball der Depeschenträger wieder in "Schwender's Colosseum" veranstaltet, einem riesigen (und bereits betagten) Vergnügungsetablissement an der Äußeren Mariahilferstrasse, das in den 1890er Jahren zur Faschingszeit zu "Monstre-Maskenbällen" lud. Auch Wiens Arbeiterschaft veranstaltete dort am 1. März 1896 ihren alljährlichen "Arbeiter-Ball" (Eintritt 30-40 Kreuzer), dem drei Tage später der Ball der Depeschenträger folgte. Der Erlös dieses Wohltätigkeitsfestes ging wie immer an die Kasse des Kranken-Unterstützungs-Vereins der Depeschenträger in Wien. "Nahezu 5000 Personen" hätten den Ball besucht, weiß am 18. März die "Reichspost" zu berichten. Die Tanzkarte befand sich im Besitz von Ing. August Eduard Granfeld (1845-1915), einem hochrangigen Baurat in der Technischen Abteilung der Post- und Telegraphendirektion in Wien. Granfeld war einer der prominenten Gäste des Balls
Objektbezeichnung
Akteur
Maße
Höhe: 7.0cm
Breite: 5.5cm
Höhe: 24.5cm
Breite: 10.7cm
Feinerschlossene Gruppen
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111026349
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE
Medien
https://data.tmw.at/object/111026353/turtlehttps://data.tmw.at/object/111026353/xml
Identifikator
111026353
Inventarnummer
E-0230
Datensatzart
OBJECT
Standort
B16,a03
0.00.00.0false
Titel
Tanzkarte des Balls der Depeschen-Austräger 1898
Ebene
ITEM
Beschreibung
Ballspende in Form eines herzförmigen Schildes mit zwei Medaillonporträts Franz Josephs I. - Auf der Vorderseite goldfarbene herzförmigen Metallauflage, in welcher sich in zwei ovalen Medaillons die Fotos des jungen und des alten Kaisers befinden, darunter das Doppeladlerwappen. Oben endet die Auflage mit der österreichischen Kaiserkrone. Unter den Medaillons befindet sich das rechts Fragment eines Seidenbändchen mit der Aufschrift: "1898". Das andere links, vermutlich "1848", fehlt. Auf der mit schwarzem Stoff bezogenen Rückseite ein aufklappbares kleines Buch, die Tanzkarte. Am Umschlag aufgedruckt ein Posthorn mit Blitzen - symbolisch für die Fernmeldetechnik - und der Aufschrift: "Wohlthätigkeits-Fest der k. k. Depeschen-Austräger von Wien". Innen: 8 Blätter. 1. Blatt vorne: "Wohlthätigkeits-Fest der k. k. Depeschen-Austräger von Wien". In der Mitte befindet sich ein Posthorn mit Blitzen. Am 1. Blatt auf der Rückseite: "Erinnerung am 5. März 1898". Die Blätter 2 bis 8 beinhalten die Tanzordnung: 10 Tänze vor, 8 Tänze "nach der Ruhe"; der erste Tanz nach der Pause wie üblich ein Walzer mit Damenwahl. Auf der Rückseite des 8. Blattes die Aufschrift: "Schluss" und die Firmenbezeichnung: "Atelier Ernst Döhle Wien IV/2". Am Seitenrand ist ein dünner Bleistift in 2 goldfarbenen metallenen Steckhülsen eingesteckt. Er dient gleichzeitig als Verschluß. Eine schwarz-gelbe Kordelschnur endet unten mit einer schwarzen Quaste und oben mit einer schwarz-gelben Quaste mit Häkchen zum Befestigen der Ballspende am Kleid der Dame. Die Tanzkarte befand sich im Besitz von Ing. August Eduard Granfeld (1845-1915), einem hochrangigen Baurat in der Technischen Abteilung der Post- und Telegraphendirektion in Wien. Im Ballbericht der "Neuen Freien Presse" vom 9. März wird Granfeld unter den prominenten Gästen genannt. Über das Wohltätigkeitsfest wurde, mit mehr oder minder gleichem Text, in drei Wiener Zeitungen berichtet; neben der "Neuen Freien Presse" auch im "Neuen Wiener Journal" (das Granfeld zu "Grünfeld" macht) und im "Deutschen Volksblatt". Die Damenspende wird gesondert erwähnt: "Sehr hübsch war diesmal die Damenspende, welche die Bildnisse des Kaisers vom Jahre 1848 und 1898 en miniatur und den kaiserlichen Adler im Schilde trugen". Das Unterhaltungsprogramm bestritten neben einem "Riesen-Juxbazar" mit Spenden von Geschäftsleuten die Postkapelle unter Leitung von Franz Spacil, die Kapelle Sitter und die Hauskapelle des Etablissement Weigl unter Steinbrenner. Das Etablissement Weigl war "Weigls Dreherpark" bei Schönbrunn, das als Ersatz für das geschlossene "Schwender-Coloseum" an der Mariahilferstrasse diente. Hier wurden nicht nur Faschingsbälle, sondern auch Varietévorstellungen, Zirkusdarbietungen und Ringkämpfe abgehalten. Die nahe Stadtbahnstation Schönbrunn und Straßenbahn-Sonderfahrten am frühen Morgen während der Ballsaison erleichterten einen massenweisen Besuch des Etablissements.
Objektbezeichnung
Maße
Höhe: 9.0cm
Breite: 6.5cm
Höhe: 21.5cm
Breite: 9.3cm
Feinerschlossene Gruppen
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111026353
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE