Object - 10 Datensätze
 
Medien
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Identifikator
110310124
Inventarnummer
FA-080516
Datensatzart
OBJECT
Standort
E05
0.00.00.0false
Titel
Entwicklungsreihen: Kabeltelegraph, Fackelpost, 1929
Ebene
ITEM
Beschreibung
Aufnahme der Darstellung zu Kabeltelegraph und Fackelpost aus den Entwicklungsreihen Ludwig Erhards, Stand von 1929
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 13.0cm
Höhe: 18.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/110310124
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TURTLE
Medien
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Identifikator
110310126
Inventarnummer
FA-080518
Datensatzart
OBJECT
Standort
E05
0.00.00.0false
Titel
Entwicklungsreihen: Leuchtfeuer, Metallflugzeug, 1929
Ebene
ITEM
Beschreibung
Aufnahme der Darstellung zu Leuchtfeuer und Metallflugzeug aus den Entwicklungsreihen Ludwig Erhards, Stand von 1929
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 13.0cm
Höhe: 18.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/110310126
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TURTLE
Medien
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Identifikator
110310139
Inventarnummer
FA-080531
Datensatzart
OBJECT
Standort
E05
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Titel
Entwicklungsreihen: Rundfunk, Rundspruch mit Schallröhren, 1929
Ebene
ITEM
Beschreibung
Aufnahme der Darstellung zu Rundfunk auf Schiffen und Rundspruch mit Schallröhren aus den Entwicklungsreihen Ludwig Erhards, Stand von 1929
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 13.0cm
Höhe: 18.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/110310139
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TURTLE
Medien
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Identifikator
111024952
Inventarnummer
GE-02-008
Datensatzart
OBJECT
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Titel
Schaubild: Postverträge der Taxis 1506, 1516
Ebene
ITEM
Beschreibung
Schaubild. - Nach einem Entwurf von Ernst Popp ausgeführte Wandkarte zur Veranschaulichung der "Postverträge der Taxis, 1506, 1516. Erste ínternationale Postverbindungen." (so der Titel). Rechts werden damals vetraglich festgesetzte Beförderungszeiten zwischen den Höfen in Brüssel, Innsbruck, Paris, Mecheln, Rom, Toledo etc. aufgeführt. Eine Abbildung der Wandkarte findet sich ein- oder zweimal in der posthistorischen Sekundärliteratur seit den 1950er Jahren.
Objektbezeichnung
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/111024952
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TURTLE
Medien
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Identifikator
592811
Inventarnummer
104645
Datensatzart
OBJECT
Standort
K4145
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Sammlungsgruppe
Titel
Fernschreiber Deutsche Wehrmacht Siemens & Halske T typ 52 d Schlüsselfernschreibmaschine (Geheimschreiber)
Beschreibung
Um unerwünschtes Mitlesen zu unterbinden, kommen im Dritten Reich und während des Zweiten Weltkrieges Verschlüsselungsfernschreiber wie der Siemens T52 zum Einsatz. Dieses Gerät verfügt über zehn Zahnwalzen, deren jede zwischen 47 und 73 Zähne aufweist und in jede Position gedreht werden kann. Das irreguläre Muster der elektrisch verschalteten Zahnwalzen ist verantwortlich dafür, welche Chiffren den eingetippten Buchstaben zugewiesen werden. Diese Chiffren gehen über die Leitung und werden beim Empfänger, der über einen identisch eingestellten Verschlüsselungsfernschreiber verfügt, wieder entschlüsselt. Eine Tabelle, die allen Operateuren zur Verfügung steht, legt für jeden Kalendertag die gemeinsamen Ausgangsstellungen für fünf der zehn Walzen fest. Die Stellungen der verbleibenden fünf Walzen müssen durch den Operateur für jedes Telegramm beliebig gewählt werden. Dann erst darf er den Text des Fernschreibens tippen. Die beliebig gewählten fünf Walzenstellungen werden – natürlich in verschlüsselter Form – mit dem Fernschreiben mitgesendet, sodass der Empfänger sie auf seinem Apparat einstellen und den Text entschlüsseln kann. Auf der Gegenseite wird versucht, solche Fernschreiben abzufangen und zu entziffern, wofür es nötig ist, Aufbau und Funktion der Zahnwalzenmechanik sowie die aktuelle Stellung der Walzen herauszubekommen. Um dies zu verhindern wird die Maschine von deutscher Seite ebenso geheim gehalten wie das Verfahren und die Schlüsselunterlagen. Sie darf nur in plombierten Kisten und nur in Begleitung einer Vertrauensperson transportiert und nur in bewachten Gebäuden wie Kasernen aufgestellt werden. Ist Bewachung nicht gewährleistet, sind Sicherungsmaßnahmen zu treffen, etwa „Panzergitter“ an Türen und Fenstern anzubringen oder Alarmeinrichtungen zu installieren, die im Ernstfall bei der nächsten dauernd besetzten Wache anschlagen. Nachdem durchgesickert ist, dass in Schweden deutsche Fernschreiben der Führungsebene mitgelesen werden, kommt eine verbesserte Version des „Geheimschreibers“ zum Einsatz. Zum Verschlüsseln werden nunmehr die zehn Zahnwalzen mit Hilfe einer speziellen Einstellmechanik, die in einem separat versperrbaren Kästchen am Fernschreiber sitzt, täglich programmiert. Dabei ist für jede der Walzen nicht nur eine bestimmte Drehstellung einzustellen, sondern auch, welche Aufgabe sie zu erfüllen hat. Fünf von ihnen wird die Funktion des „Vertauschens“ der fünf Binärzeichen, aus denen die getippten Buchstaben bestehen, zugewiesen. Das bedeutet, dass eine solche Walze das betreffende Binärzeichen in sein Gegenteil verkehrt, also von 1 in 0 oder von 0 in 1, wenn sie in ihrer aktuellen Drehposition gerade einen Zahn aufweist. Zeigt sie eine Zahnlücke, dann bleibt das Binärzeichen, wie es ist. Die verbleibenden fünf Walzen vollziehen ein „Verwürfeln“, indem sie die Reihenfolge der fünf Binärzeichen jedes Buchstabens ändern. Die Funktion der Walzen – Vertauschen oder Verwürfeln – ändert sich von Tag zu Tag gemäß den Vorgaben im Schlüsselbuch.
Maße
Breite: 70.0cm
Tiefe: 67.0cm
Höhe: 42.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/592811
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TURTLE
Medien
https://data.tmw.at/object/590221/turtlehttps://data.tmw.at/object/590221/xml
Identifikator
590221
Inventarnummer
104644
Datensatzart
OBJECT
Standort
K4144
0.00.00.0false
Sammlungsgruppe
Titel
Fernschreiber Deutsche Wehrmacht Siemens & Halske T typ 52 e Schlüsselfernschreibmaschine (Geheimschreiber)
Beschreibung
Um unerwünschtes Mitlesen zu unterbinden, kommen im Dritten Reich und während des Zweiten Weltkrieges Verschlüsselungsfernschreiber wie der Siemens T52 zum Einsatz. Dieses Gerät verfügt über zehn Zahnwalzen, deren jede zwischen 47 und 73 Zähne aufweist und in jede Position gedreht werden kann. Das irreguläre Muster der elektrisch verschalteten Zahnwalzen ist verantwortlich dafür, welche Chiffren den eingetippten Buchstaben zugewiesen werden. Diese Chiffren gehen über die Leitung und werden beim Empfänger, der über einen identisch eingestellten Verschlüsselungsfernschreiber verfügt, wieder entschlüsselt. Eine Tabelle, die allen Operateuren zur Verfügung steht, legt für jeden Kalendertag die gemeinsamen Ausgangsstellungen für fünf der zehn Walzen fest. Die Stellungen der verbleibenden fünf Walzen müssen durch den Operateur für jedes Telegramm beliebig gewählt werden. Dann erst darf er den Text des Fernschreibens tippen. Die beliebig gewählten fünf Walzenstellungen werden – natürlich in verschlüsselter Form – mit dem Fernschreiben mitgesendet, sodass der Empfänger sie auf seinem Apparat einstellen und den Text entschlüsseln kann. Auf der Gegenseite wird versucht, solche Fernschreiben abzufangen und zu entziffern, wofür es nötig ist, Aufbau und Funktion der Zahnwalzenmechanik sowie die aktuelle Stellung der Walzen herauszubekommen. Um dies zu verhindern wird die Maschine von deutscher Seite ebenso geheim gehalten wie das Verfahren und die Schlüsselunterlagen. Sie darf nur in plombierten Kisten und nur in Begleitung einer Vertrauensperson transportiert und nur in bewachten Gebäuden wie Kasernen aufgestellt werden. Ist Bewachung nicht gewährleistet, sind Sicherungsmaßnahmen zu treffen, etwa „Panzergitter“ an Türen und Fenstern anzubringen oder Alarmeinrichtungen zu installieren, die im Ernstfall bei der nächsten dauernd besetzten Wache anschlagen. Nachdem durchgesickert ist, dass in Schweden deutsche Fernschreiben der Führungsebene mitgelesen werden, kommt eine verbesserte Version des „Geheimschreibers“ zum Einsatz. Zum Verschlüsseln werden nunmehr die zehn Zahnwalzen mit Hilfe einer speziellen Einstellmechanik, die in einem separat versperrbaren Kästchen am Fernschreiber sitzt, täglich programmiert. Dabei ist für jede der Walzen nicht nur eine bestimmte Drehstellung einzustellen, sondern auch, welche Aufgabe sie zu erfüllen hat. Fünf von ihnen wird die Funktion des „Vertauschens“ der fünf Binärzeichen, aus denen die getippten Buchstaben bestehen, zugewiesen. Das bedeutet, dass eine solche Walze das betreffende Binärzeichen in sein Gegenteil verkehrt, also von 1 in 0 oder von 0 in 1, wenn sie in ihrer aktuellen Drehposition gerade einen Zahn aufweist. Zeigt sie eine Zahnlücke, dann bleibt das Binärzeichen, wie es ist. Die verbleibenden fünf Walzen vollziehen ein „Verwürfeln“, indem sie die Reihenfolge der fünf Binärzeichen jedes Buchstabens ändern. Die Funktion der Walzen – Vertauschen oder Verwürfeln – ändert sich von Tag zu Tag gemäß den Vorgaben im Schlüsselbuch.
Maße
Breite: 68.5cm
Tiefe: 68.0cm
Höhe: 41.5cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/590221
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TURTLE
Medien
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Identifikator
183291
Inventarnummer
33303/3
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,3.13
0.00.00.0true
Sammlungsgruppe
Titel
Verschlüsselungsmaschine Enigma Chiffriermaschine Nr. 12267
Beschreibung
Ab Anfang des 20. Jahrhunderts verbreitet sich der Funk, der vor allem vom Militär genutzt wird. Da aber der Funkverkehr durch den Gegner abgehört werden kann, bedarf es der Verschlüsselung. Dafür kommen handschriftliche Verschlüsselungsverfahren wie auch spezielle Verschlüsselungsmaschinen zum Einsatz. Die Enigma wird von der deutschen Armee in den 1920er Jahren in Dienst gestellt. Tippt man eine Nachricht in die schreibmaschinenähnliche Maschine, weist sie jedem Buchstaben auf elektrischem Wege eine Chiffre zu. Diese Chiffren werden dann nach dem Morsealphabet gefunkt und schließlich durch den Empfänger mithilfe einer identisch eingestellten Enigma entziffert. Für das Ver- und Entschlüsseln sorgt eine Mechanik aus mehreren austausch- und drehbaren, verdrahteten Walzen, welche den Stromfluss, je nach Stellung, variieren und auf diese Weise eine kaum durchschaubare Chiffrezuweisung bewirken. Im Zweiten Weltkrieg arbeiten Mathematiker in Polen, Frankreich und England daran, die Schlüssel der Enigma zu knacken, um sich der deutschen Angriffe erwehren zu können. Im britischen Bletchley Park wächst in diesen Jahren im Rahmen der Abwehr deutscher U-Boote eine riesige Entzifferungsmaschinerie mit tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heran, die letztlich auch zur Wiege des Computers wird. An der Innenseite des Deckels befindet sich die Gebrauchsanweisung
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 28.0cm
Tiefe: 34.0cm
Höhe: 15.0cm
Masse: 8.0kg
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/183291
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TURTLE
Medien
https://data.tmw.at/object/183293/turtlehttps://data.tmw.at/object/183293/xml
Identifikator
183293
Inventarnummer
33304/1
Datensatzart
OBJECT
Standort
3-102
0.00.00.0true
Sammlungsgruppe
Titel
Verschlüsselungsmaschine Enigma Chiffriermaschine Nr. 13365
Beschreibung
Ab Anfang des 20. Jahrhunderts verbreitet sich der Funk, der vor allem vom Militär genutzt wird. Da aber der Funkverkehr durch den Gegner abgehört werden kann, bedarf es der Verschlüsselung. Dafür kommen handschriftliche Verschlüsselungsverfahren wie auch spezielle Verschlüsselungsmaschinen zum Einsatz. Die Enigma wird von der deutschen Armee in den 1920er Jahren in Dienst gestellt. Tippt man eine Nachricht in die schreibmaschinenähnliche Maschine, weist sie jedem Buchstaben auf elektrischem Wege eine Chiffre zu. Diese Chiffren werden dann nach dem Morsealphabet gefunkt und schließlich durch den Empfänger mithilfe einer identisch eingestellten Enigma entziffert. Für das Ver- und Entschlüsseln sorgt eine Mechanik aus mehreren austausch- und drehbaren, verdrahteten Walzen, welche den Stromfluss, je nach Stellung, variieren und auf diese Weise eine kaum durchschaubare Chiffrezuweisung bewirken. Im Zweiten Weltkrieg arbeiten Mathematiker in Polen, Frankreich und England daran, die Schlüssel der Enigma zu knacken, um sich der deutschen Angriffe erwehren zu können. Im britischen Bletchley Park wächst in diesen Jahren im Rahmen der Abwehr deutscher U-Boote eine riesige Entzifferungsmaschinerie mit tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heran, die letztlich auch zur Wiege des Computers wird.
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 27.5cm
Tiefe: 26.0cm
Höhe: 12.0cm
Masse: 8.0kg
1000.0
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/183293
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TURTLE
Medien
https://data.tmw.at/object/166142/turtlehttps://data.tmw.at/object/166142/xml
Identifikator
166142
Inventarnummer
17483
Datensatzart
OBJECT
Standort
K5951
0.00.00.0false
Sammlungsgruppe
Titel
Verschlüsselungsmaschine Enigma Chiffriermaschine
Objektbezeichnung
Maße
Breite: 25.5cm
Tiefe: 29.0cm
Höhe: 12.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/166142
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE
Medien
https://data.tmw.at/object/267928/turtlehttps://data.tmw.at/object/267928/xml
Identifikator
267928
Inventarnummer
66270/1
Datensatzart
OBJECT
Standort
E4,3.13
0.00.00.0false
Sammlungsgruppe
Titel
Fernschreiber Deutsche Wehrmacht Siemens & Halske T typ 52 e Schlüsselfernschreibmaschine (Geheimschreiber)
Beschreibung
Um unerwünschtes Mitlesen zu unterbinden, kommen im Dritten Reich und während des Zweiten Weltkrieges Verschlüsselungsfernschreiber wie der Siemens T52 zum Einsatz. Dieses Gerät verfügt über zehn Zahnwalzen, deren jede zwischen 47 und 73 Zähne aufweist und in jede Position gedreht werden kann. Das irreguläre Muster der elektrisch verschalteten Zahnwalzen ist verantwortlich dafür, welche Chiffren den eingetippten Buchstaben zugewiesen werden. Diese Chiffren gehen über die Leitung und werden beim Empfänger, der über einen identisch eingestellten Verschlüsselungsfernschreiber verfügt, wieder entschlüsselt. Eine Tabelle, die allen Operateuren zur Verfügung steht, legt für jeden Kalendertag die gemeinsamen Ausgangsstellungen für fünf der zehn Walzen fest. Die Stellungen der verbleibenden fünf Walzen müssen durch den Operateur für jedes Telegramm beliebig gewählt werden. Dann erst darf er den Text des Fernschreibens tippen. Die beliebig gewählten fünf Walzenstellungen werden – natürlich in verschlüsselter Form – mit dem Fernschreiben mitgesendet, sodass der Empfänger sie auf seinem Apparat einstellen und den Text entschlüsseln kann. Auf der Gegenseite wird versucht, solche Fernschreiben abzufangen und zu entziffern, wofür es nötig ist, Aufbau und Funktion der Zahnwalzenmechanik sowie die aktuelle Stellung der Walzen herauszubekommen. Um dies zu verhindern wird die Maschine von deutscher Seite ebenso geheim gehalten wie das Verfahren und die Schlüsselunterlagen. Sie darf nur in plombierten Kisten und nur in Begleitung einer Vertrauensperson transportiert und nur in bewachten Gebäuden wie Kasernen aufgestellt werden. Ist Bewachung nicht gewährleistet, sind Sicherungsmaßnahmen zu treffen, etwa „Panzergitter“ an Türen und Fenstern anzubringen oder Alarmeinrichtungen zu installieren, die im Ernstfall bei der nächsten dauernd besetzten Wache anschlagen. Nachdem durchgesickert ist, dass in Schweden deutsche Fernschreiben der Führungsebene mitgelesen werden, kommt eine verbesserte Version des „Geheimschreibers“ zum Einsatz. Zum Verschlüsseln werden nunmehr die zehn Zahnwalzen mit Hilfe einer speziellen Einstellmechanik, die in einem separat versperrbaren Kästchen am Fernschreiber sitzt, täglich programmiert. Dabei ist für jede der Walzen nicht nur eine bestimmte Drehstellung einzustellen, sondern auch, welche Aufgabe sie zu erfüllen hat. Fünf von ihnen wird die Funktion des „Vertauschens“ der fünf Binärzeichen, aus denen die getippten Buchstaben bestehen, zugewiesen. Das bedeutet, dass eine solche Walze das betreffende Binärzeichen in sein Gegenteil verkehrt, also von 1 in 0 oder von 0 in 1, wenn sie in ihrer aktuellen Drehposition gerade einen Zahn aufweist. Zeigt sie eine Zahnlücke, dann bleibt das Binärzeichen, wie es ist. Die verbleibenden fünf Walzen vollziehen ein „Verwürfeln“, indem sie die Reihenfolge der fünf Binärzeichen jedes Buchstabens ändern. Die Funktion der Walzen – Vertauschen oder Verwürfeln – ändert sich von Tag zu Tag gemäß den Vorgaben im Schlüsselbuch.
Maße
Breite: 68.0cm
Tiefe: 69.0cm
Höhe: 41.0cm
Permanente URL
https://data.tmw.at/object/267928
Objekt im Online-Katalog anzeigen
TURTLE