Thesaurus - Datensatz
 
Röhrenradio
Begriff
Röhrenradio
Permanente URL
https://data.tmw.at/thesaurus/30646
SKOS - TURTLE
Begriffsbeschreibung
Um ferne Sender in guter Qualität in einem Lautsprecher hören zu können, bedarf es eines Röhrenempfängers, der über eine Elektronenröhre verfügt, welche das eingehende Signal verstärkt und die Lautstärke erhöht. Außerdem fällt das diffizile Einstellen der Spitze auf der Kristalloberfläche weg, wie auch die unangenehme Eigenschaft des Detektors, dass er bei der kleinsten Erschütterung den Empfang verliert. Röhrenempfänger sind zumeist eingebaut in Kisten aus Blech und deutlich teurer als Kristalldetektoren. Im Gegensatz zu einfachen Detektoren, die ihren geringen Betriebsstrom aus dem empfangenen Radiosignal beziehen, brauchen sie eine eigene Stromquelle, wodurch der Vorzug des Detektors, immer betriebsbereit zu sein, verloren geht. Das ist der Preis des Fortschritts, den anspruchsvolle Hörer zu zahlen haben. Wohnt man vom Sender weit entfernt, braucht man auch einen entsprechend langen Antennendraht. Dieser kann im Dachboden im Zickzack oder in Bahnen nebeneinander verlaufen, oder aber in Bahnen in der Wohnung. In einem Haus am Land kann es eine Hochantenne sein, die in Form eines 50 Meter langen Drahts zwischen zwei Gebäuden gespannt wird, oder vom Haus zum nächsten Baum, oder aber, im Mietshaus in der Stadt, vom Fenster zur Teppichklopfstange im Innenhof.
Identifikator
30646
Status
Deskriptor
Type
OBJECT
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