Begriffsbeschreibung
(auch Carbonfasern bzw. Kohlefasern) industriell hergestellte Fasern aus kohlenstoffhaltigen Ausgangsmaterialien, die durch Pyrolyse (Oxidation und Carbonisation) in graphitartig angeordneten Kohlenstoff umgewandelt werden.
Eine Kohlenstoff-Faser hat einen Durchmesser von etwa 5-9 Mikrometer. Üblicherweise werden 1.000 bis 24.000 Einzelfasern zu einem Filamentgarn zusammengefasst, das aufgespult wird. Die Weiterverarbeitung erfolgt zum Beispiel auf Prepreganlagen, Webmaschinen oder Wirkmaschinen zu Halbzeugen oder textilen Strukturen.
Die Fasern werden überwiegend zur Herstellung von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK = Carbonfaserverstärkter Kunststoff) benutzt. Aus dem Englischen stammend wird auch die Abkürzung CFRP (englisch Carbon Fibre Reinforced Plastic) benutzt.