Thesaurus - Datensatz
 
OBTod
elektrischer Scheintod
Begriff
elektrischer Scheintod
Permanente URL
https://data.tmw.at/thesaurus/58653
SKOS - TURTLE
Begriffsbeschreibung
Die Totenuhr steht für Jellineks Theorie vom elektrischen Scheintod und seine Erfolge bei der Durchsetzung der Reanimation nach Stromunfällen. Jellineks histologische Untersuchungen von Unfallopfern, führten zur Erkenntnis, dass der Tod durch Blitz und Elektrizität nicht immer unmittelbar erfolgte. Auf Grund dessen wurde er Protagonist der Idee des elektrischen Scheintodes und einer der ersten Kämpfer für Wiederbelebungsversuche bei allen Fällen plötzlichen Todes. Damit stellte sich Jellinek gegen die gängige Lehrmeinung, diese Patienten nach kurzer Beschau für tot zu erklären. Er erfand eine neue Methode der künstlichen Beatmung und propagierte diese nicht nur in Ärztekreisen. In zahlreichen Vorträgen und im Jahre 1936 gegründeten Elektropathologischem Museum sensibilisierte er die Öffentlichkeit über den richtigen Umgang mit elektrischem Strom und die erste Hilfe nach Unfällen.
Identifikator
58653
Status
Deskriptor
Type
SUBJECT