Begriffsbeschreibung
Die Werkstätte Kaltenbrunner, das „Atelier für artistischen Geigenbau, Instrumenten- und Saitenhandlung“ geht auf Carl Hermann Voigt (1850-1925) zurück. Voigt war bis 1910 in Wien als Geigenbauer aktiv. Sein Geschäft in der Friedrichstrasse wurde 1910 von Georg Rauer (1880-1935) übernommen. Der Geschäftssitz war ab 1910 die Lothringerstrasse 20, in den Räumlichkeiten des Wiener Konzerthauses neben dem Foyer des Hauses. 1923 wurde die OHG Rauer & Kaltenbrunner gegründet, die 1934 von Karl Richard Kaltenbrunner (1878-1957) übernommen und bis 1957 geführt wurde. Nach seinem Tod führten seine Witwe und sein Neffe Karl Marstaller (als Geschäftsführer) den Betrieb bis 1965 weiter. Berta Obrecht (geb. 1927) wurde 1965 Geschäftsnachfolgerin von Karl Martstaller. 1982 überließ Berta Obrecht nach ihrer Pensionierung den Bestand der Werkstatt dem Technischen Museum Wien.